Einfach mal durchatmen

Einatmen, ausatmen, wiederholen. Durchschnittlich atmet der Mensch mehr als 20.000 mal pro Tag. Das Füllen unserer Lungen mit Sauerstoff ist unsere erste eigenständige Handlung nach der Geburt – und wir wiederholen diesen Vorgang bis zu unserem letzten Atemzug. Das Luftholen ist ein so selbstverständlicher Teil unseres Lebens, dass wir kaum darüber nachdenken – vorausgesetzt, wir haben das Privileg, saubere Luft einzuatmen. Denn laut der Weltgesundheitsorganisation WHO atmen neun von zehn Menschen weltweit schlechte Luft ein.

Im Gegensatz zu Nahrungsmitteln, die viele von uns bewusst auswählen, zubereiten und konsumieren, nehmen wir Luft eher unbewusst in uns auf. Sofern wir nicht von Smog, Dunst oder Staub umgeben sind, denken wir eher selten über die Mikropartikel nach, die mit jedem Atemzug in unseren Körper gelangen. Und selbst wenn wir es täten: Die Option das Atmen einzustellen gibt es nicht, egal wie es um die Qualität der Luft bestellt ist. So atmen wir im Frühjahr Pollen und während Hauptverkehrszeiten auf der Straße höhere Konzentrationen von Feinstaub und Mikropartikeln ein. Gerade Allergiker und Bewohner stark verschmutzter Großstädte wissen, dass die Luftqualität gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Laut der Plattform IQAir, die kostenlose Echtzeitinformationen zur Luftqualität bietet, sterben jedes Jahr 7 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Die finanzielle Belastung für die Weltwirtschaft schätzt IQAir auf jährlich mehr als 2,9 Billionen USD.

Saubere Luft ist die Grundlage für unser Überleben – als Spezies und für die Zukunft unseres Planeten. In diesem Jahr stellt der Internationale Tag für saubere Luft diesen Zusammenhang in den Mittelpunkt, unter dem Motto: „Gesunde Luft, gesunder Planet“. Dabei übersteigt die Sicherstellung sauberer Luft unsere Möglichkeiten als Einzelpersonen. Deshalb engagieren sich weltweit Nationen, Organisationen und Unternehmen wie Freudenberg mit neuen Ideen und Lösungen gegen die Luftverschmutzung, die alles andere als aus der Luft gegriffen sind.

 

Stationär oder auf der Straße: Filter sorgen für saubere Luft in Innenräumen

Die Experten für das Thema Luft bei Freudenberg sind die Mitarbeitenden der Geschäftsgruppe Freudenberg Filtration Technologies (FFT). Was 1957 als reiner Lieferant von Filtermaterialien begann, ist heute ein globales Unternehmen mit einer Präsenz in mehr als 20 Ländern und etwa 3.000 Mitarbeitenden. Ob in Autos, Bussen, Wohnungen oder Krankenhäusern: Freudenberg-Filter sorgen für saubere Umgebungsluft und beseitigen die Bedrohung durch Feinstaub und andere Mikropartikel.

In Krankenhäusern beispielsweise sorgen Viledon-Filter für hohe Hygienestandards und verhindern die Ausbreitung aerogener Schadstoffe, Mikroorganismen und nicht-pathogener Partikel, die als Bakterienwirte dienen könnten. Die Luft in Operationssälen oder Isolierzimmern muss hygienisch sauber sein. Dabei hat jedes Krankenhaus seine eigenen, besonderen Anforderungen, auf die unsere mehrstufigen Lösungen genau zugeschnitten sind. So hängen die erforderlichen stündlichen Luftwechselzyklen beispielsweise von der Größe des Raums, den darin befindlichen Geräten und der Anzahl der Nutzer ab.

Die mehrstufigen Viledon Luftfiltrationssysteme werden auch in anderen anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt, von der Lebensmittel- und Getränkeherstellung bis zur industriellen Lackierung. Während bei letzterem selbst kleinste Partikel das Lackierergebnis negativ beeinflussen würden, könnten im ersteren Fall selbst minimale Verunreinigungen in der Luft eine ganze Produktionscharge verderben – oder schlimmer noch: schwere Krankheiten hervorrufen. „Lebensmittel- und Getränkehersteller müssen sich an sehr strenge Vorschriften halten, um mögliche Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Bakterien oder Pilze sind ein Worst-Case-Szenario, aber auch weniger ,beängstigend klingende‘ Partikel wie Allergene müssen effektiv aus Produktionsbereichen ferngehalten werden“, sagt Dr. Lena Schneider, Global Marktsegmentmanagerin Food & Beverage.

 

Aber Freudenberg-Filter sind nicht nur stationär im Einsatz: Weltweit sind sie in unzähligen Autos, Bussen und anderen Fortbewegungsmitteln eingebaut und schützen Insassen vor den unsichtbaren Gefahren innerhalb und außerhalb von Fahrzeugen. Die Innenraumfilter der micronAir proTect line bieten Fahrern und Beifahrern den bestmöglichen Schutz im Fahrzeuginnenraum. Diese filtern nicht nur Schadstoffe wie Feinstaub und kleinste Partikel, Gerüche und Gase wie Benzol oder Ozon sowie Bakterien und Allergene aus der Luft, sondern tragen auch effektiv zur Verringerung der Übertragung von SARS-CoV-2 bei.

 

Die Filtrationsexperten arbeiten auch aktiv an Lösungen, die den CO2-Ausstoß reduzieren. Damit leisten sie einen Beitrag für die Gesundheit unseres Planeten. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten anderer Freudenberg-Geschäftsgruppen – darunter die Dichtungsexpertise von Freudenberg Sealing Technologies sowie das Knowhow in Bereich technische Textilien bei Freudenberg Performance Materials – entwickelt Freudenberg Filtration Technologies Lösungen für eine neue und saubere Mobilität, die über Hybrid- oder Batterielösungen hinausgehen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Brennstoffzellenforschung ist Freudenberg ein Pionier in der wasserstoffbasierten Mobilität und bietet eine breite Palette an notwendigen Komponenten von Filtern und Befeuchtern bis hin zu Dichtungen und Gasdiffusionsschichten.

Mit einem breit gefächerten Portfolio, technologischer Kompetenz und einer ausgeprägten Leidenschaft für Innovationen, die unsere Welt besser machen, trägt Freudenberg dazu bei, dass alle weiterhin tief Luft holen können – heute, morgen und in den kommenden Jahren.

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