Der Weltenbummler

Lorenzo Zabala

Standardlösungen sind seine Sache nicht: Als Project Development Manager bei EagleBurgmann kümmert sich Lorenzo Zabala um internationale Kundenprojekte in aller Welt. Und hat Spaß daran, sich jeden Tag aufs Neue herausfordern zu lassen.

Als er im Jahr 2000 nach seinem Ingenieurstudium als frischgebackener Berufsanfänger bei Burgmann Industries in Venezuela anheuerte, ahnte der junge Mann aus Caracas noch nicht, wie weit weg von zu Hause ihn sein weiterer Berufsweg noch führen würde. Nachdem er drei Jahre später am Infoboard von einer interessanten freien Stelle in Dubai erfuhr, war ihm klar, dass er sich bewerben muss. „Ich wollte schon immer im Ausland arbeiten und bin froh, dass mich mein damaliger Chef für die Stelle empfohlen hat“, so Zabala. Es klappte – Zabala wurde angenommen und fand sich kurze Zeit später im Flieger nach Dubai wieder.

Lorenzo Zabala in seinem Büro in Wolfratshausen bei München.

Als Application Engineer lernte er zunächst drei Jahre lang die Region, die Menschen und die neue Kultur kennen. Von 2006 bis 2012 war er als Project Sales Manager für internationale Projekte tätig. „Die Abwechslung, die dieser Job mit sich bringt, ist einfach fantastisch“, erzählt der 43-Jährige. „Kein Tag ist wie der andere, es ist niemals monoton.“ Gemeinsam mit einem Kollegen aus der Türkei betreute er Kundenvorhaben in Saudi-Arabien, Kuweit, Qatar, Bahrain und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter auch bedeutende Projekte im Bereich der Öl- und Gasraffinerie. „Die Zeit im Nahen Osten hat mich beruflich stark gefordert und sehr wachsen lassen“, resümiert Zabala. „Allerdings wurde es nach neun Jahren Zeit für eine Veränderung.“

Die fand Zabala schließlich am Hauptsitz von EagleBurgmann in Wolfratshausen bei München, wo er zunächst als Application Engineer für den Bereich Öl und Gas arbeitete. Seit 2014 ist er als Project Development Manager für strategische Projekte verantwortlich. Seine aktuelle Aufgabe: Die Belieferung einer Raffinerie in Kuweit, die nach Fertigstellung eine der größten in der Welt sein wird. „Der Mix aus Technik und Vertrieb ist es, was meine Aufgabe hier so spannend macht“, meint Zabala, der sich auf beide Bereiche gut versteht.

Ob es ihn derzeit wieder in ferne Länder ziehe? Wohl eher kaum, denn der Mann aus Venezuela scheint auch privat in Deutschland angekommen zu sein. Inzwischen ist er verheiratet und Vater zweier Kinder. „Nur das gute Wetter, die fröhliche venezolanische Kultur und das leckere südamerikanische Essen – die fehlen mir schon etwas“, meint er augenzwinkernd.

Lorenzo Zabala auf dem Weg zu einem Kunden im Oman.


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