Weltweit Lebensmittelspenden für Menschen in Not

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die Welt vor große Aufgaben: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist inzwischen auf mehr als 15 Millionen gestiegen, rund 610.000 Menschen sind gestorben. Besonders die Situation für Menschen in armen, stark bevölkerten oder von Kriegen gezeichneten Ländern wird immer schwieriger: Viele Menschen verlieren ihre Arbeit, Familien hungern und leben ohne Perspektive. Erwartet wird laut UN weltweit der größte wirtschaftliche Einbruch seit dem zweiten Weltkrieg.

Freudenberg hilft, die Folgen der Pandemie vor allem in armen und stark bevölkerten Ländern zu lindern.

Freudenberg hilft, die Folgen der Pandemie zu lindern, und spendete bis jetzt 580.000 Euro an 80 Hilfsorganisationen in 28 Ländern auf der ganzen Welt. „Wir wollen die Not in den durch COVID-19 am meisten betroffenen Ländern etwas mildern“, sagt Hanno D. Wentzler, verantwortlich für die Initiative e2. „Die Gelder sollen vor allem den Lebensmitteltafeln in den Regionen, möglichst rund um unsere Standorte, zugutekommen.“ Insgesamt plant die Unternehmensgruppe, 2 Millionen Euro für Bedürftige zu spenden. Je nach Organisation und deren Größe erhalten die Tafeln 5.000 Euro oder mehr für den Kauf und das Verteilen von Nahrungsmitteln.

Um den vielen Bedürftigen eine Stimme zu geben, spricht hier Alessandra Bispo aus Campinas in Spanien, auch dort unterstützt Freudenberg Lebensmitteltafeln: „In dieser Zeit der Pandemie, des reduzierten Einkommens und der Angst zu wissen, dass wir auf Hilfe zählen können, ist etwas ganz Besonderes.

Europa

Freudenberg spendete 30.000 Euro für Lebensmitteltafeln in Katalonien: Spanien ist mit 28.000 Todesopfern und 250.000 COVID-19-Infizierten nach Großbritannien das in Europa am Stärksten betroffene Land. Auch wenn inzwischen der Notstand aufgehoben wurde, werden die rund 47 Millionen Bürger die wirtschaftlichen Auswirkungen des monatelangen Lockdowns noch lange spüren. Für rund 850.000 notleidende Familien hat die Regierung drei Milliarden Euro Soforthilfe bereitgestellt. Auch Freudenberg leistete einen Beitrag zur Unterstützung und spendete jeweils 15.000 Euro an zwei Lebensmitteltafeln in Parets del Vallès und an die Banc dels Aliments in Katalonien. Beide Einrichtungen unterstützen bedürftige Familien mit Lebensmitteln. 

In Großbritannien forderte die Pandemie mehr als 45.000 Todesopfer, was bei 300.000 Infizierten eine Sterberate von 15 Prozent bedeutet. Auch für die Wirtschaft sind die Folgen dramatisch: Als Folge des Lockdowns sind bisher rund 612.000 Menschen in Großbritannien arbeitslos geworden. Freudenberg leistete auch hier Unterstützung und spendete jeweils 10.000 Euro an die Lebensmitteltafeln in Port Talbot und in Bridgend (beide im Süden von Wales). Im Vereinigten Königreich spendete Freudenberg noch an drei weitere Lebensmitteltafeln in Rochdale, in Oldham und in Middleton (alle in England).

Selay Aksalur von Klüber Lubrication Türkei engagiert sich ehrenamtlich für ein Hilfsprojekt in Istanbul und berichtet: „Normalerweise versorgen wir etwa 400 Menschen, vor allem Obdachlose und arme Familien, monatlich mit Essen. Seit Corona ist die Zahl auf 1150 gestiegen.“ 

In Rumänien unterstützen die Spenden regelmäßig 150 Familien.

Auch Dr. Ciprian Cristea von Chem-Trend in Rumänien betreut ein örtliches Hilfsprojekt, das von der Spende profitiert. „Wir unterstützen regelmäßig 150 Familien, dank Freudenberg können wir 100 weitere Haushalte, also rund 250 Personen, zusätzlich versorgen.“

Die Freudenberg-Spendenpakete in Indien enthalten neben Reis, Linsen und Mehl auch Öl, Kurkuma und Waschpulver.

Asien

Lebensmitteltafeln und Hilfsorganisationen in Indien erhielten bislang 47.000 Euro von Freudenberg: Ein landesweiter Lockdown und Krankenhäuser am Limit – Indien gehört zu den stark von der Pandemie betroffenen Ländern. Millionen von Menschen ohne feste Arbeit sind ohne Einkommen. Wanderarbeiter aus den Metropolen versuchen verzweifelt, ihre Heimatdörfer zu erreichen. Dem Land droht eine Hungersnot.  In Zusammenarbeit mit Freudenberg verteilte der Rotarier-Club Bangalore rund 3000 Rationen Trockenlebensmittel an bedürftige Familien, Waisenhäuser, Menschen mit Behinderungen und Tagelöhner. Die Pakete enthalten neben Reis, Linsen und Mehl auch Öl, Zucker, Kurkuma und Waschpulver. Freudenberg stellte hierfür insgesamt 22.000 Euro bereit. Auch die Organisation „Terre des Hommes“ in Indien erhielt von Freudenberg eine Spende: 20.000 Euro fließen in den Kauf und das Verteilen von Nahrungsmitteln an Bedürftige rund um Delhi, Pune, Chennai und Ahmedabad. Darüber hinaus erhielt auch die Parikrma Humanity Foundation in Bangalore 5.000 Euro für Lebensmittel. 820 Nahrungsmittelpakete können dank des Geldes verteilt werden.

Die Freudenberg-Spendenpakete in Indien enthalten neben Reis, Linsen und Mehl auch Öl, Kurkuma und Waschpulver.

Auch in China bleibt die Situation weiterhin angespannt. Dabei ist vor allem die Provinz Hubei mit ihrer Hauptstadt Wuhan im Westen des Landes betroffen. Die gemeinnützige Organisation NPI (Non-Profit Incubator), ein Zusammenschluss von rund 1.200 landesweiten Hilfsorganisationen, sowie zahlreicher Partner aus Politik und Wirtschaft, engagiert sich rund um Wuhan, wo es Ende vergangenen Jahres erstmals zu Virusinfektionen gekommen war. Um die Versorgung bedürftiger Menschen in dieser Region zu erleichtern, unterstützte Freudenberg NPI mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro.

Freudenberg-Spenden versorgen auch bedürftige Menschen in China.

Bereits vor der Corona-Krise lebten viele Menschen in Brasilien am Existenzminimum. Die Spendenaktion ermöglicht vielen von ihnen, auch in diesen schwierigen Zeiten ihre Familien zu ernähren.

Nordamerika

Die USA sind das Land, das global am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen ist. Nach einer Phase der Entspannung breitet sich das Coronavirus wieder in alarmierendem Maße aus. Rund ein Viertel der Infizierten weltweit lebt in den USA, 130.000 Menschen sind dort verstorben. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen hat die Pandemie auch verheerende Folgen für die Wirtschaft: Viele Millionen Menschen haben ihre Arbeit verloren und sind auf die Unterstützung von Lebensmitteltafeln angewiesen. Im Zuge der weltweiten Spendenaktion hat Freudenberg 20 Tafeln in den USA im Juni mit je 5.000 Dollar unterstützt. Anfang Juli standen die Überweisungen an fünf weitere Organisationen an. Eine der Organisationen ist die Houston Food Bank, die jährlich rund 800.000 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt. In New Hampshire ging die Spende an „Families in Transition“ – eine Organisation, die Familien in finanziellen Schieflagen unterstützt, um sie vor der Obdachlosigkeit zu bewahren.

Bereits vor der Corona-Krise lebten viele Menschen in Brasilien am Existenzminimum. Die Spendenaktion ermöglicht vielen von ihnen, auch in diesen schwierigen Zeiten ihre Familien zu ernähren.

Südamerika

Brasilien ist eines der Länder weltweit, das am stärksten betroffen ist. Die Zahl nachgewiesener Infektionen liegt nach offiziellen Angaben bei 1.604.585. Viele Menschen lebten bereits vor der Corona-Krise am Existenzminimum, die Pandemie verstärkt die Armut der gesellschaftlich Benachteiligten weiter. Die Soforthilfe der Freudenberg Gruppe kommt notleidenden Familien und Obdachlosen direkt zugute, insgesamt unterstützt Freudenberg zehn Lebensmitteltafeln. Mitte Juni erhielten sechs Hilfsorganisationen je 200 Lebensmittelpakete, die sie an bedürftige Familien verteilten. Im Juli erhielten diese sechs Organisationen sowie zwei weitere finanzielle Förderung für Lebensmittel.

Südafrika

Grundnahrungsmittel werden auch in Südafrika mehr denn je benötigt. Mit Spenden an Lebensmitteltafeln in Durban und Kapstadt versucht Freudenberg, die Not in diesen Regionen zu lindern.


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