Gesellschaftliches Engagement

Freudenberg versteht gesellschaftliches Engagement seit jeher als integralen Bestandteil der Unternehmensführung und lebt es innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Die Unternehmensgruppe hat das Ziel, in allen Staaten, Landern und Gemeinden, in denen sie tätig ist, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und als guter Nachbar anerkannt zu sein. Dabei geht gesellschaftliches Engagement für Freudenberg über die Wertschöpfungskette hinaus – mit vielen  Hundert Projekten rund um die Standorte.

  • Zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements hat Freudenberg im Jahr 2015 das internationale Programm „e2“ (education and environment) ins Leben gerufen. Ziel ist es, Menschen Zugang zu Bildung und Arbeit zu ermöglichen und den Umweltschutz zu fordern. Die Initiative ergänzt bestehende Einzelinitiativen auf Basis eines festgelegten Kriterienkatalogs. Insgesamt stellt Freudenberg 12 Millionen Euro für 6 Jahre zur Verfügung.
  • Im Rahmen einer unternehmensweiten Initiative unterstützt die Freudenberg Gruppe zahlreiche Projekte für die Integration von Geflüchteten mit einer Spendensumme von 2,6 Millionen Euro. Bis Ende 2016 förderte das Unternehmen mehr als 70 verschiedene Initiativen in Deutschland und in den Krisenregionen – und unterstützte dabei insbesondere Kinder und Jugendliche sowie die Vermittlung von Sprachkenntnissen. Um Geflüchteten den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, stellt Freudenberg rund 15 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die verbleibenden finanziellen Mittel werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet.

Exemplarisch für die langfristige Ausrichtung der lokalen Projekte stehen die folgenden beiden Beispiele:

  • Seit dem Jahr 2009 bietet Freudenberg Jugendlichen in einem gemeinnützigen Trainingszentrum im indischen Nagapattinam, in der Provinz Tamil Nadu, südlich von Chennai, die Möglichkeit, sich in einer dualen Ausbildung in den Berufen Schweißer, Installateur, Elektriker, Motormechaniker und Maschinenschlosser zu qualifizieren. Bisher haben seit der Gründung des Zentrums rund 400 junge Menschen den erfolgreichen Start ins Berufsleben geschafft. Die Region um Nagapattinam, bewohnt vor allem von armer Landbevölkerung und Fischern, war von den Auswirkungen des Tsunamis im Jahr 2004 sehr stark betroffen.
  • Im chinesischen Dorf Haijin, das in der im Mai 2008 von einem Erdbeben betroffenen Provinz Sichuan liegt, wurde mithilfe von Freudenberg eine Grundschule wieder aufgebaut und 2009 eröffnet. Jedes Jahr besuchen Freudenberg-Mitarbeiter die Grundschule und organisieren verschiedene Aktivitäten wie das Sommerschulprojekt, Nachhilfeunterricht und eine Weihnachtsfeier. Im Juli 2016 wurde eine neue Multifunktionshalle eingeweiht.

Bei allen Projekten stehen mehrheitlich Kinder und Jugendliche und deren soziale, sprachliche, schulische und berufliche Integration im Mittelpunkt.