A TANNER story

Wie die Gasteltern einen Austausch erleben

„Sie hat sogar Mummy und Daddy zu uns gesagt.“

Was macht eigentlich eine Familie aus? Verwandtschaft, räumliche Nähe oder die emotionale Verbindung? Zum internationalen Tag der Familie erzählt Freudenberg die Geschichte einer Familie, die über Länder und Kulturen hinweg besteht.

Gestatten: Familie Weis aus der Nähe von Hamburg. Das sind Vater Niels Christian Weis, Area Sales-Manager bei Freudenberg Medical in Kaiserslautern, seine Frau Tanja, Tochter Nina-Madeleine und Sohn Nick-Lennart. Die kontaktfreudige Familie hat Freunde auf der ganzen Welt und ist begeistert von den interkulturellen Chancen, die TANNER bietet. Beide ihrer Kinder verbrachten bereits ein Jahr in den USA, bevor sich Tochter Nina mit dem internationalen Freudenberg-Jugendaustauschprogramm auf den Weg nach Indien, Sohn Nick auf den Weg nach Australien machte. Begeistert von den Chancen des Austauschprogramms entschloss sich Familie Weis dazu, selbst gleich viermal Kinder anderer Freudenberg-Mitarbeiter bei sich aufzunehmen. 

Familie Weis und ihr Besuch (von links nach rechts): Nick-Lennart, Nina-Madeleine, Vater Niels, Gast-Tochter Milena und Mutter Tanja.

Eines davon war Milena aus Brasilien, die Familie Weis über Weihnachten und Silvester 2016 besuchte. Die Familie hat alles gegeben, um ihrem Gastkind einmalige Erlebnisse zu ermöglichen. Gemeinsam ging es nach Hamburg, Lübeck, an die Ostsee und nach Berlin. Vor dem Brandenburger Tor in Berlin standen der Brasilianerin sogar Freudentränen in den Augen.

„TANNER schenkt sozusagen neue Geschwister aus aller Welt“, sagt Nina und meint damit Milena, die für sie in dieser Zeit wie eine Schwester war. „In den zwei Wochen ist eine unglaublich schöne Freundschaft entstanden.“ So kam es, dass Nina Milena bei ihrer knapp achtmonatigen „kleinen Weltreise“ sogar in Brasilien besuchte und dort ein zweites TANNER-Erlebnis hatte. Auch die Familie der Brasilianerin empfing sie mit offenen Armen: „Milenas Familie hat mir das wiedergegeben, was meine Familie ihr gegeben hat.“ Nina und Milena haben sich gesucht und gefunden. Das sieht auch Vater Niels Weis so: „Ich bin mir sicher, dass diese Freundschaft noch lange bestehen wird.“

Für Niels und Tanja Weis war sie wie eine Tochter: „Später hat sie sogar Mummy und Daddy zu uns gesagt.“ Als die Familie über die Zeit erzählt, leuchten die schönen Erinnerungen in ihren Augen wieder auf. „Emotional ein absolutes Plus“, fasst Tanja Weis zusammen und lacht. Noch heute schickt Milena Weihnachtsgeschenke, schreibt zu Geburtstagen und sogar zu Mutter- und Vatertag. Für die Familie war dieser Austausch der schönste – und der Abschied der schwerste.

„Wir hatten tolle Erlebnisse mit unseren Gastkindern“, erzählt Tanja Weis. „Man sollte sein Herz und sein Haus öffnen und dann hat man die Möglichkeit, die Kultur dieser Kinder kennenzulernen. Für unsere Familie ist TANNER eine wunderbare Bereicherung und wir würden jederzeit wieder teilnehmen.“ Auch für Vater Niels ist TANNER untrennbar mit Familie verbunden: „In den vierzehn Tagen ist man sozusagen Familie der Gastkinder. Es gibt einen Unterschied zwischen Reisen und in der Familie mit leben.“ So sei Ziel des Austauschprogramms, die Kultur von innen kennenzulernen.


Stories

Jugend-Austauschprogramm

TANNER

Video

Von Frankreich nach Japan

Mehr als Sushi und Manga

Mehr