Neuartiges Simulationsverfahren revolutioniert Materialwissen


Mit „Freudenberg Innovation Award“ ausgezeichnet

Weinheim, 6. Juni 2019. Das Projekt „Atomistische Simulationen“ wurde gestern als herausragendes Innovations-Beispiel mit dem „Freudenberg Innovation Award“ ausgezeichnet. Das weltweit tätige Technologieunternehmen Freudenberg hat damit ein neuartiges Verfahren etabliert, mit dem sich die Reibung von Materialien, Schmierstoffen und Dichtungen auf grundlegend neue Weise verstehen und optimieren lässt. Die „Atomistischen Simulationen“ umfassen digital gestützte Methoden, um die Bewegung und Wechselwirkung von Molekülen und Atomen zu beschreiben. So lässt sich analysieren, welche Materialpaarungen sich für spezifische Anforderungen besonders gut eignen. Mit diesem Wissen lassen sich energiesparende Produkte für Industrieanwendungen designen, die ein Höchstmaß an Effizienz gewährleisten. Reibung, Verschleiß und Wartungsaufwand werden auf ein Minimum reduziert.

Dr. Mohsen Sohi (ganz links im Bild), CEO der Freudenberg Gruppe, und Dr. Tilman Krauch (ganz rechts im Bild), CTO der Freudenberg Gruppe, zeichneten das Innovationsprojekt "Atomistische Simulationen" der Geschäftsbereiche Freudenberg Technology Innovation, Freudenberg Sealing Technologies, EagleBurgmann und Klüber Lubrication mit dem "Freudenberg Innovation Award" aus.

Dr. Mohsen Sohi (ganz links im Bild), CEO der Freudenberg Gruppe, und Dr. Tilman Krauch (ganz rechts im Bild), CTO der Freudenberg Gruppe, zeichneten das Innovationsprojekt "Atomistische Simulationen" der Geschäftsbereiche Freudenberg Technology Innovation, Freudenberg Sealing Technologies, EagleBurgmann und Klüber Lubrication mit dem "Freudenberg Innovation Award" aus.

Wie erfolgreich dieser Ansatz ist, stellte erstmals ein Freudenberg-Team erfolgreich unter Beweis, das sich aus Entwicklern und Technikern der Freudenberg-Geschäftsbereiche Freudenberg Technology Innovation, Freudenberg Sealing Technologies, EagleBurgmann und Klüber Lubrication zusammensetzt. Maßgeblich beteiligt war zudem das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg. Ergebnis war eine schnelle und funktionsfähige Lösung für einen kanadischen Kunden, der Kraftwerke betreibt.

Neben der Innovation „Atomistische Simulationen“ wurden beim „Freudenberg Innovation Award“ vier weitere Finalistenprojekte vorgestellt, die belegen, wie intensiv Freudenberg an Verbesserungen für seine Kunden forscht. Dazu gehören ein modulares Katheter-Konzept, ein High-Tech-Material für Bekleidung, eine umweltfreundliche Beschichtung mit hoher Korrosionsbeständigkeit und die Verbesserung des industriellen Prozesses zur Abdichtung von Brennstoffzellen. Der Award ist die höchste unternehmensinterne Auszeichnung, um herausragende Innovationsleistungen der Freudenberg-Mitarbeiter zu honorieren.

„Der gegenwärtige technologische Wandel ist tiefgreifend, vor allem in den Bereichen Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit“, sagte Dr. Tilman Krauch, Innovationsvorstand der Freudenberg Gruppe. „Ein noch tieferes Verständnis von komplexen technologischen Zusammenhängen gewinnt an Bedeutung. Das ist eine Herausforderung für uns, die wir gerne annehmen.“

Im Jahr 2018 investierte Freudenberg rund 444 Millionen Euro in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten – rund 17 Millionen mehr als im Vorjahr. 3.590 Mitarbeiter auf der ganzen Welt sind in dem Bereich tätig.

„Unsere Innovationskraft trägt dazu bei, einen Mehrwert für unsere Kunden und die Gesellschaft zu generieren“, ergänzte Dr. Mohsen Sohi, CEO der Freudenberg Gruppe. „Wir arbeiten als Team zusammen, um Exzellenz, Effizienz und Nachhaltigkeit voranzutreiben und unser erfolgreiches Unternehmen auszubauen.“

"Atomistische Simulationen" ermöglichen den Entwicklern einen Blick in die Materie auf der Ebene von Atomen und Molekülen - hiermit lassen sich Materialien und deren Verhalten z.B. in Dichtungssystemen verstehen und gezielt optimieren.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.freudenberg.com/technologies/innovation/freudenberg-innovation.