Die perfekte Mischung

Dr. Edith Kühl und Dr. René Engelke diskutieren über die Qualität der Pellets nach dem Pelletierversuch.

Wissenswertes über Pellets

Zur Anwendung kommen die Pellets bei sauren Gasen wie Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Formaldehyd, Chlorgas, Kohlenwasserstoffe oder Ammoniak. Ergänzend zu den Pellets bietet Freudenberg Filtration Technologies Module sowie komplette Filtersysteme an, die in Kombination mit Luftfiltern einen umfassenden Schutz bieten. Die Filtersysteme lassen sich in vielen Anwendungsbereichen einsetzen.

 

  • Papierherstellung
  • Petrochemie
  • Pharmazie
  • Chemie
  • Bergbau
  • Verhüttung
  • Düngemittel
  • Labore
  • Mikroelektronik
  • Rechenzentren

Dr. Edith Kühl

Kleine bunte Kügelchen sind das Element von Dr. Edith Kühl. Mit ihrer Hilfe filtert die Ingenieurin von Freudenberg Gase aus der Luft und sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel von Industrieanlagen.​​​​​​​

Es sind hochsensible Systeme, deren Defekt ganze Unternehmen oder gar Industrien aus der Bahn werfen können: Rechenzentren, Schaltanlagen oder auch Motorsteuerungseinheiten sind rund um die Uhr schädlichen Gasen oder auch Feuchtigkeit ausgesetzt. Werden sie nicht aus der Luft gefiltert, drohen Korrosion und schlimmstenfalls der Ausfall des gesamten Systems. Gemeinsam mit ihren Kollegen forscht Dr. Edith Kühl an der optimalen Lösung für dieses Problem. Die Idee: Kleine, poröse Kügelchen, sogenannte Pellets, nehmen Schadgase auf, binden diese oder wandeln sie in harmlose Salze um. Dieses Verfahren nennt sich Gasphasenfiltration und ist für seine Anwender weit mehr als ein Produkt. Es ist eine Versicherung gegen ein unkalkulierbar hohes Risiko.

Mit ihrer Grundlagenforschung an den Pellets hat die promovierte Chemie-Ingenieurin aus der Lüneburger Heide maßgeblich zur Weiterentwicklung dieses innovativen Filtrationsverfahrens beigetragen. Schon während ihrer Doktorarbeit an der TU Clausthal erforschte sie in Zusammenarbeit mit der Geschäftsgruppe Freudenberg Filtration Technologies  verschiedene Rezepturen und testete ihre Wirksamkeit in einer eigens errichteten Versuchsanlage. Die Herausforderung für die leidenschaftliche Naturwissenschaftlerin: Die Pellets müssen gleichzeitig porös und möglichst durchlässig, aber auch fest sein. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich merkte, dass meine Rezeptur tatsächlich funktionierte“, erzählt die 29-Jährige.

Dr. Edith Kühl

Kleine bunte Kügelchen sind das Element von Dr. Edith Kühl. Mit ihrer Hilfe filtert die Ingenieurin von Freudenberg Gase aus der Luft und sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel von Industrieanlagen.​​​​​​​

Dr. Edith Kühl und Dr. René Engelke diskutieren über die Qualität der Pellets nach dem Pelletierversuch.

Es sind hochsensible Systeme, deren Defekt ganze Unternehmen oder gar Industrien aus der Bahn werfen können: Rechenzentren, Schaltanlagen oder auch Motorsteuerungseinheiten sind rund um die Uhr schädlichen Gasen oder auch Feuchtigkeit ausgesetzt. Werden sie nicht aus der Luft gefiltert, drohen Korrosion und schlimmstenfalls der Ausfall des gesamten Systems. Gemeinsam mit ihren Kollegen forscht Dr. Edith Kühl an der optimalen Lösung für dieses Problem. Die Idee: Kleine, poröse Kügelchen, sogenannte Pellets, nehmen Schadgase auf, binden diese oder wandeln sie in harmlose Salze um. Dieses Verfahren nennt sich Gasphasenfiltration und ist für seine Anwender weit mehr als ein Produkt. Es ist eine Versicherung gegen ein unkalkulierbar hohes Risiko.

Wissenswertes über Pellets

Zur Anwendung kommen die Pellets bei sauren Gasen wie Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Formaldehyd, Chlorgas, Kohlenwasserstoffe oder Ammoniak. Ergänzend zu den Pellets bietet Freudenberg Filtration Technologies Module sowie komplette Filtersysteme an, die in Kombination mit Luftfiltern einen umfassenden Schutz bieten. Die Filtersysteme lassen sich in vielen Anwendungsbereichen einsetzen.

 

  • Papierherstellung
  • Petrochemie
  • Pharmazie
  • Chemie
  • Bergbau
  • Verhüttung
  • Düngemittel
  • Labore
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  • Rechenzentren

Mit ihrer Grundlagenforschung an den Pellets hat die promovierte Chemie-Ingenieurin aus der Lüneburger Heide maßgeblich zur Weiterentwicklung dieses innovativen Filtrationsverfahrens beigetragen. Schon während ihrer Doktorarbeit an der TU Clausthal erforschte sie in Zusammenarbeit mit der Geschäftsgruppe Freudenberg Filtration Technologies  verschiedene Rezepturen und testete ihre Wirksamkeit in einer eigens errichteten Versuchsanlage. Die Herausforderung für die leidenschaftliche Naturwissenschaftlerin: Die Pellets müssen gleichzeitig porös und möglichst durchlässig, aber auch fest sein. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich merkte, dass meine Rezeptur tatsächlich funktionierte“, erzählt die 29-Jährige.


Seit November 2015 gehört sie fest zum Team von Freudenberg Filtration Technologies und ist vom Harz nach Darmstadt gezogen, von wo aus sie täglich nach Weinheim an die Bergstraße pendelt. Doch die Anreise nimmt sie gern in Kauf. „Ich habe mich schon immer nicht nur für Chemie, sondern auch für Wirtschaft interessiert“, erklärt Kühl. „Hier finde ich beides: praxisnahe chemische Forschung im betriebswirtschaftlichen Kontext – für mich die perfekte Mischung.“

Entsprechend vielfältig gestaltet sich auch ihr Aufgabengebiet. Neben der Erstellung von Messungen und Datenblättern unterstützt sie den Vertrieb, hält Schulungen und berät Kunden. Daneben arbeitet die Hobby-Chorsängerin an neuen Produkten und an der Verbesserung bereits bestehender Pellet-Rezepturen. Auch an der ChemWatch, einem Online-Überwachungssystem für Korrosivität in der Raumluft, hat sie maßgeblich mitgewirkt. Kühl: „Der Markt und die denkbaren möglichen Anwendungsbereiche für die Gasphasenfiltration sind groß. Das macht meine Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend.“


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