„Genau mein Ding!“

Amelie Riegsinger

Amelie Riegsinger ist in ihrem Element, wenn es um Technik geht. Die 29-Jährige ist europaweit unterwegs und betreut Kunden der Kabelindustrie.

„Ich wusste gar nicht, wie viel Spaß Technik machen kann.“ Amelie Riegsinger beginnt zu strahlen. Bevor die 29-Jährige vor zwei Jahren zu Freudenberg Performance Materials kam, befasste sie sich in ihrem BWL-Studium vorrangig mit theoretischen Wirtschaftsgrundlagen und Marketingthemen. Erst durch ihre Abschlussarbeit bei einem Chemieunternehmen, in der es um Kunststoffe und deren Produktvorzüge ging, kam sie näher in Kontakt mit technologischen Hintergründen. „Das begeisterte mich sofort“, so die junge Frankfurterin. „Plötzlich wusste ich, was ich nach meinem Studium machen möchte.“ Für Freudenberg betreut sie inzwischen als Area Sales Managerin europaweit Hersteller von Industriekabeln.

„Das ist genau mein Ding!“, sagt Riegsinger. „Ich freue mich jeden Tag auf die Herausforderung, die richtige Lösung für unsere Kunden zu finden. Auch die Endanwendungen unserer Vliesstoffbänder, die in Energiekabeln, Daten- und Kommunikationskabeln oder auch in Seekabeln eingesetzt werden, finde ich spannend.“ Vliesstoffe schützen den empfindlichen Kabelkern vor Außeneinflüssen wie beispielsweise Wasser. Dafür sorgt vor allem ein Quellpulver, das in direktem Kontakt mit Wasser zu quellen beginnt, in Hohlräume eindringt, den Schaden somit reduziert und dem Kunden einen Mehrwert schafft. Für die Kunden bedeutet dies geringere Austausch- und Reparaturkosten.

Absorbierendes Gel quillt bei Kontakt mit Wasser auf, dringt in Hohlräume innerhalb des Kabels ein und schützt den empfindlichen Kern vor Schäden.

Auch die Kunden reagieren positiv auf die quirlige junge Frau, die für den Vertrieb in Osteuropa und Nordeuropa verantwortlich ist. „Sie haben mich sofort als kompetenten Ansprechpartner akzeptiert. Und da ich ganz offen auf sie zugehe, baut sich sehr schnell ein gutes Verhältnis auf. Wichtig ist für mich, immer authentisch zu sein, und das wissen meine Kunden zu schätzen.“ Von Vorteil für ihren Beruf sei jedoch nicht allein das Studium gewesen. „Neben der Uni habe ich vier Jahre lang in einem kleinen Laden gearbeitet und Kinderkleidung verkauft“, erzählt Riegsinger. „In dieser Zeit habe ich gelernt, auf Kunden einzugehen und selbstsicher zu werden.“

Neugierig und begeisterungsfähig ist Riegsinger auch im Privaten. Erst kürzlich nahm sie mit ihrem Freund an einem Rennrad-Rennen auf die Kalmit, den höchsten Berg in der Pfalz, teil. „Ich probiere gern Neues aus und freue mich, wenn sich Kunden und Freunde von meiner Freude anstecken lassen.“