Freudenberg - Innovating Together

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Soziale Verantwortung

Wir verstehen soziale Verantwortung als integralen Bestandteil der Unternehmensführung und leben sie innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Wir wollen in allen Staaten, Ländern und Gemeinden, in denen wir tätig sind, unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und als gute Nachbarn anerkannt sein. Hier finden Sie beispielhaft einige der umfangreicheren Hilfsprojekte aus aller Welt. Die Chronik zeigt die wichtige Bedeutung von sozialer Verantwortung in der Geschichte der Freudenberg Gruppe.

 

 

Indien: Trainingszentrum für Tsunamiopferhttp://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/Freudenberg-Trainingszentrum-Nagapattinam.aspxIndien: Trainingszentrum für Tsunamiopfer​Die Folgen des verheerenden Tsunamis, der Südostasien im Jahr 2004 erschütterte, wirken bis heute nach. Zehn Freudenberg-Mitarbeiter waren damals unmittelbar betroffen, eine Kollegin fand den Tod. Bestürzt von der Katastrophe, entschied sich die Freudenberg-Unternehmensleitung zu helfen. Nachdem Hilfsorganisationen die ersten Notunterkünfte, medizinische Versorgung sowie Nachschub an Lebensmitteln und Kleidung gesichert hatten, sollte - ganz im Sinne der Freudenberg-Firmenpolitik - ein Hilfsprojekt mit nachhaltigem Charakter entstehen.Mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter von Klüber India machte sich 2005 ein effizientes Projektteam um Jörg Matthias Großmann, Regional-Repräsentant Indien und Geschäftsleiter von Freudenberg Chemical Specialities, an die Arbeit. Zunächst analysierten die indischen Kollegen, welche Region besonders stark betroffen war und welche Hilfe dort langfristig von Nöten ist. <br><br> <iframe width="700" height="500" src="https://www.youtube.com/embed/_lymDkC811I" frameborder="0"></iframe> <br><br><br> Die Wahl fiel auf das indische Nagapattinam in der Provinz Tamil Nadu, südlich von Chennai. Dieser Landstrich, bewohnt vor allem von armer Landbevölkerung und Fischern, wurde mit am stärksten von der Welle getroffen. Die Zahl der vom Tsunami überkommenen Familien ist in dieser Region außerordentlich hoch.<br><br>Um den dort lebenden Jugendlichen eine Basis für eine bessere Zukunft geben und den überdurchschnittlich hohen Bedarf an qualitativer Ausbildung decken zu können, entschloss sich das Projektteam für die Errichtung eines Trainingszentrums in Nagapattinam. Junge Leute sollen dort die Möglichkeit erhalten, sich in einer für Indien einmaligen dualen Ausbildung in den Berufen Schweißer, Installateur, Motormechaniker und Maschinenschlosser zu qualifizieren. Nach Ende der Ausbildung haben die Absolventen gute Chancen, ihren Lebensunterhalt selbstständig zu verdienen und gleichzeitig die Infrastruktur der Region zu verbessern.<br><br>Um die Finanzierung des Projekts sicher zu stellen und die zahlreichen bürokratischen Hürden zu nehmen, wurde der Verein „Freudenberg Help India e.V." gegründet. Als Gegenstück fungierte ab 2006 die indische Treuhandgesellschaft „Freudenberg Tsunami Victims Rehabilitation Foundation" (FTVRF), die mittlerweile auch Betreiber des Trainingszentrums ist. Unterstützt wird FTVRF durch das Gremium (Board of Trustees) in beratender Funktion, bestehend aus deutschen Unternehmen in Indien wie Bayer, Henkel, Mico-Bosch und Thyssen-Krupp, darüber hinaus aus Mitgliedern von Hilfsorganisationen sowie Anwälten und Steuerberatern.<br><br>Nachdem das Projektteam im Februar 2007 ein passendes Grundstück in Nagapatinam fand, wurde ein Architektenwettbewerb zum Bau des rund eine Million Euro teuren Ausbildungszentrums ausgelobt. Ein halbes Jahr später rollten die Bagger an und bereits im Mai 2008 konnten die ersten 78 Jugendlichen ihre je nach Beruf ein- bis zweijährige Ausbildung beginnen. Erfahrene Lehrlingsausbilder aus Weinheim stellten zuvor ein Ausbildungskonzept zusammen und die aus der gesamten Freudenberg-Gruppe zusammengetragenen Maschinen wurden nach Indien geliefert.<br><br>Am 26. März 2009 wurde das Trainingszentrum in Nagapattinam schließlich feierlich eingeweiht. Rund 300 Gäste waren zu diesem Anlass nach Nagapattinam gekommen, darunter auch Mitglieder des FTVRF-Boards, die teilweise sogar die lange Strecke von Mumbai auf sich genommen hatten.<br><br>„Wir bilden in Nagapattinam ausschließlich nach deutschem Muster und mit einem Niveau aus, das so in Indien nicht bekannt ist", betonte Jörg Matthias Großmann bei der Einweihung des Schulungszentrums. Er nutzte die Gelegenheit, das außergewöhnliche Engagement der indischen Freudenberg-Mitarbeiter zu würdigen, ohne deren Hilfe das Projekt nicht entstanden wäre.<br><br>Auf einer Fläche von rund 57.000 Quadratmetern finden sich nun vier Klassenräume, vier Werkstätten, Planungsräume sowie eine Kantine. In der hauseigenen Bibliothek und im Computerraum können die bis zu 130 Auszubildenden ihr gelerntes Wissen auch außerhalb des Unterrichts vertiefen. Die Ausbildungskosten von etwa 150 bis 170 Euro pro Jahr können von den Schülern, sofern sie diese nicht eigenständig aufbringen können, auch Stück für Stück abgearbeitet werden.<br><br>Für eine besonders nahe Verbindung zur Praxis sorgt eine von Yasunari Unemara, dem Managing Director von EKK EagleIndustry Co. Ltd. Tokio, gestiftete und per Mikroprozessoren gesteuerte Stanzmaschine. Diese Maschine mit so genannter CAN-Technik ermöglicht es den jungen Leuten, wichtige Erfahrungen im Umgang mit Computer gestütztem Arbeiten zu sammeln.<br><br>Das Freudenberg-Schulungszentrum, das vom Bundesstaat Tamil Nadu inzwischen das Zertifikat „State Level Recognition" erhalten hat, erfreut sich schon jetzt eines hohen Bekanntheitsgrads in der Region. Mit dem Bau ist für die Jugendlichen der Region und ihrer Familien ein erster Grundstein auf dem Weg in eine sichere und bessere Zukunft gelegt worden.
China: Langfristiges Engagement für Erdbebenopferhttp://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/Erdbeben-Hilfe-Projekt-China.aspxChina: Langfristiges Engagement für Erdbebenopfer<p>Die Freudenberg-Gruppe eröffnete am 31. August 2009 offiziell in Anwesenheit des Deutschen Botschafters in China, Dr. Michael Schäfer, des deutschen Generalkonsuls in Chengdu, Hans Mondorf, und hochrangige Beamter vor Ort die neue Grundschule im Dorf Haijin nahe der Stadt Jiangyou rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres. Das deutsche Familienunternehmen hat die Dorfschule wiederaufgebaut, die bei dem verheerenden Erdbeben in der Sichuan-Region am 12. Mai 2008 vollständig zerstört wurde. Neben unmittelbarer finanzieller Hilfe hat Freudenberg dieses langfristige Hilfsprojekt als Zeichen der Unterstützung und Verbundenheit mit den betroffenen Menschen gestartet. Es ist eines der größten Hilfsprojekte des Unternehmens außerhalb Deutschlands.</p><p><img alt="Erdbebenprojekt China.png" src="/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/SiteAssets/Seiten/Erdbeben-Hilfe-Projekt-China/Erdbebenprojekt%20China.png" style="margin:5px;width:688px;" /><br><br>Um das Projekt zu finanzieren, gründete das Unternehmen kurz nach der Katastrophe die Hilfsorganisation Freudenberg Help e.V. Die Mitglieder des Vereins koordinierten das Projekt und stellten die finanziellen Mitteln für die Schule bereit. Die Spenden setzten sich aus den Beiträgen des Unternehmens, der Mitarbeiter, sowie aus Sach- und Personalleistungen aus den chinesischen Teilkonzernen der Freudenberg-Gruppe zusammen.<br><br>„Wir wollen in allen Ländern und Gemeinden, in denen wir tätig sind, unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Freudenberg hat seit mehr als über 100 Jahren geschäftliche Verbindungen zu China. Einer unserer Standorte liegt in Chengdu, nur 200 km von der Schule entfernt. Deshalb haben wir uns besonders verpflichtet gefühlt, diese Region, die durch das katastrophale Erdbeben so sehr gelitten hat, langfristig zu unterstützen", erläuterte Hanno D. Wentzler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Freudenberg Chemical Specialities und Regional Representative von Freudenberg in China während der Eröffnungsfeier. „Wir sind stolz darauf, den Kindern von Haijin eine Perspektive für eine bessere Zukunft bieten zu können."<br><br>Die neue Schule ist nach Freudenberg auf Chinesisch benannt und heißt Haijin Ke De Bao Primary School. Um die Wiederholung eines solchen Unglücks zu verhindern, hat Freudenberg großes Augenmerk auf eine erdbebensichere Bauweise gelegt. Die Fundamente wurden mit 86 Tonnen Stahl verstärkt, sodass das Schulgebäude Erdbeben bis zur Stärke 9 auf der Richterskala standhalten kann. Im zweistöckigen Gebäude mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 m² können bis zu 300 Schüler ausgebildet werden. Darüber hinaus verfügt die Schule über eine 120 m² große Kantine, einen Spiel- und Sportplatz sowie eine Begrenzungsmauer. Während der Bauarbeiten im letzten Winter wurden die Schüler in provisorischen Räumen unterrichtet. Als Soforthilfe haben die Mitarbeiter von einem Freudenberg-Unternehmen im Dezember 2008 Winterbekleidung gespendet, damit die Kinder den Unterricht in den unbeheizten provisorischen Räumen besuchen konnten.<br><br>Freudenberg strebt eine langfristige Partnerschaft mit der Schule an. Die Mitarbeiter haben freiwillig ein nachhaltiges Unterstützungsprogramm auf den Weg gebracht, das Schulungen für die Lehrer, die Bereitstellung von Schulmaterial sowie von Büchern für eine Bibliothek und Bildungshilfen für Kinder aus armen Familien vorsieht.<br><br>An der Schuleröffnungsfeier nahmen zusätzlich die Schulkinder mit ihren Eltern und die Lehrer, Medienvertreter, sowie das Freudenberg-Projektteam und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe in China teil. Die Schule wurde in nur sechs Monaten gebaut und ist eine der ersten, die durch Spenden aus dem Ausland wieder errichtet werden konnte.</p>
Chronikhttp://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/CSR-Chronik.aspxChronik<ul><li>​<strong>2011</strong><br>Nach den Naturkatastrophen in Japan am 11. März ruft die Unternehmensleitung von Freudenberg die Mitarbeiter dazu auf, für die betroffenen Kollegen der japanischen NOK-Corporation zu spenden. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen. Anfang Juni kann eine Spende von insgesamt 438.000 Euro übergeben werden. Rund 219.000 Euro sind durch Spenden von Mitarbeitern zusammengekommen. Der Betrag wurde von Unternehmensseite verdoppelt.</li></ul><ul><li><strong>2009</strong><br>Freudenberg eröffnet die neue Grundschule im chinesischen Dorf Haijin nahe der Stadt Jiangyou. Das Unternehmen hat die Dorfschule wiederaufgebaut, die bei dem verheerenden Erdbeben in der Sichuan-Region am 12. Mai 2008 vollständig zerstört wurde.</li></ul><ul><li><strong>2005</strong><br>Zur Förderung von Toleranz, Nächstenliebe und Gemeinsinn schafft Freudenberg den Projektfond „Wir tun was “. Jedes Jahr können sich Vereine, Institutionen und Gruppen mit ihren Vorhaben bei „Wir tun was …“ bewerben.</li></ul><ul><li><strong>2005</strong><br>In Indien startet Freudenberg ein Hilfsprojekt mit nachhaltigem Charakter. Es soll die Folgen des verheerenden Tsunamis des Jahres 2004 lindern. In Nagapattinam in der Provinz Tamil Nadu, wird ein Schulungszentrum errichtet, um den dort lebenden Jugendlichen eine Basis für eine bessere Zukunft zu geben. Inzwischen hat das Freudenberg-Schulungszentrum das Zertifikat „State Level Recognition" vom Bundesstaat Tamil Nadu erhalten.</li></ul><ul><li><strong>2002</strong><br>Die konzernübergreifende Initiative "We all take care" wird gestartet. Basis sind die Unternehmensleitsätze. Ziel ist es, die Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeiter, den Umweltschutz, die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung und die Standortsicherheit zu fördern.</li></ul><ul><li><strong>1999</strong><br>Aus Anlass des 150-jährigen Firmenjubiläums startet das Unternehmen das Jugend-Programm TANNER , mit dem Kinder und Enkel von Mitarbeitern weltweit an die Standorte von Freudenberg reisen können und bei Familien von Mitarbeitern zu Gast sind. Außerdem stellt Freudenberg der Stadt Weinheim eine Summe zur Renovierung der Stadthalle zur Verfügung, die zwei Drittel der Kosten abdeckt.</li></ul><ul><li><strong>1990</strong><br>Die Gesellschafter stiften mit einem Kapital von 10 Millionen DM die Unterstützungskasse Carl Freudenberg e.V. für in Not geratene Mitarbeiter und zur Zahlung von Sterbegeld.</li></ul><ul><li><strong>1985</strong><br>Das neue Rentenwerk zur Regelung der von Freudenberg gewährten Betriebsrenten tritt in Kraft.</li></ul><ul><li><strong>1984</strong><br>Einige Gesellschafter errichten mit einem Kapital von etwa 3 Millionen DM die Freudenberg-Stiftung. Diese Stiftung ist Kommanditistin der Unternehmensgruppe. Sie soll die Integration und Förderung benachteiligter Gruppen und kulturelle Projekte unterstützen.</li></ul><ul><li><strong>1962</strong><br>Die Gesellschafter stellen Richard Freudenberg zum 70. Geburtstag die Summe von 500 000 DM mit einer Laufzeit von 10 Jahren für Projekte seiner Wahl zur Verfügung.</li></ul><ul><li><strong>1958</strong><br>Zu seinem 70. Geburtstag stiftet Hans Freudenberg die Heiner- und Walter-Freudenberg-Stiftung zur Förderung begabter Jugendlicher. Sie lief von 1960 bis 1978.</li></ul><ul><li><strong>1957</strong><br>Zum 100. Geburtstag von Meister Georg Böhler wird ein Preis für die Absolventen der Berufsschulen gestiftet. Er wurde bis 1970 vergeben.</li></ul><ul><li><strong>1949</strong><br>Zum 100jährigen Firmenjubiläum stiften die Gesellschafter die Wohnbauhilfe. Zusätzlich werden an die Städte Weinheim und Schönau zwei Stiftungen mit 10-jähriger Laufzeit zur Unterstützung bedürftiger Bürger vergeben.</li></ul><ul><li><strong>1942</strong><br>Zu seinem 50. Geburtstag stiftet Richard Freudenberg der Stadt Weinheim 100 000 RM zum Bau eines Hallenbades. Zum gleichen Zweck spenden Walter und Annie Freudenberg im Jahre 1948 nochmals die gleiche Summe zum 50jährigen Arbeitsjubiläum von Walter Freudenberg.</li></ul><ul><li><strong>1938</strong><br>Zum 90. Geburtstag von Friedrich Carl Freudenberg stiften die Gesellschafter der Stadt Weinheim einen Fonds, die Carl Freudenberg-Stiftung, zur Förderung der Jugend, die 1940 aus dem Nachlass von Helene Freudenberg nochmals bedacht wird.</li></ul><ul><li><strong>1924</strong><br>Nach dem Ende der Inflation und der Währungsreform werden die Reste der Stiftungen zusammengeführt und der Betriebskrankenkasse zur Verwaltung übergeben.</li></ul><ul><li><strong>1918</strong><br>Richard Freudenberg entwirft den "Dienstprämienvertrag", eine verzinsliche Beteiligung der Arbeiter am Kapital der Firma. Bis 1929 durften die Arbeiter eintreten. Danach wurden keine Verträge mehr abgeschlossen, die Zinsen wurden aber bis zum Tode des letzten Vertragspartners 1992 ausgeschüttet.</li></ul><ul><li><strong>1914</strong><br>Am Tag der Mobilmachung des Ersten Weltkrieges gründete Hermann Ernst Freudenberg einen Unterstützungsfonds für die Familien der zum Kriegsdienst eingezogenen Männer. Pro Mann und Tag zahlte die Firma 1 Goldmark ein. Die Belegschaft schloss sich mit freiwilligen Leistungen an.</li></ul><ul><li><strong>1905</strong><br>Die Firma gründet eine Ergänzungskasse für die Mitarbeiter, für welche sie die Beiträge allein trägt.</li></ul><ul><li><strong>1904</strong><br>Zu ihrer Silbernen Hochzeit stiften Hermann Ernst und Helene Freudenberg einen Witwen- und Waisenfonds mit einem Kapital von 150.000 Goldmark. Witwen sollen 200 M. p.a. und Waisen 50 M. p.a. erhalten.</li></ul><ul><li><strong>1903</strong><br>Friedrich Carl Freudenberg stiftet den Aufbesserungsfonds mit einem Kapital von 100.000 Goldmark mit einem Ertrag von 4.000 Goldmark p.a. Er gewährte Arbeitsinvaliden eine kleine Firmenrente.</li></ul><ul><li><strong>1902</strong><br>Schenkung eines städtischen Wannenbades an Schönau.</li></ul><ul><li><strong>1894</strong><br>Anlässlich der Goldenen Hochzeit gründen Carl und Sophie Freudenberg einen allgemeinen Unterstützungsfonds für in Not geratene Mitarbeiter und deren Familien mit einem Kapital von 100.000 Goldmark und einem Ertrag von 6.500 Goldmark p.a.</li></ul><ul><li><strong>1893</strong><br>Bau eines Kindergartens in Schönau und Schenkung an die Kirchgemeinde Schönau durch Friedrich Carl Freudenberg.</li></ul><ul><li><strong>1889</strong><br>In Schönau gründet Johanna Freudenberg eine Diakonissen-Krankenpflegestation.</li></ul>
"Wir tun was"http://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/Wir-tun-was.aspx"Wir tun was"Die Unterstützung von sozialen Institutionen und Initiativen in den Städten und Gemeinden, in denen die Unternehmensgruppe Freudenberg tätig ist, gehört zum Grundverständnis des Unternehmens und leitet sich aus den Leitsätzen der Gruppe ab. Da die hierfür zur Verfügung stehenden Ressourcen beschränkt sind, fördert Freudenberg gezielt Projekte, die sich mit den Themen Toleranz, Nächstenliebe und Gemeinsinn beschäftigen. Die Spendensumme wird zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Ein Projekt wird mit maximal 5.000 Euro gefördert.


Unternehmensintern existieren – neben dem Engagement im Arbeits- und Gesundheitsschutz – zahlreiche Hilfs- und Unterstützungsangebote für Mitarbeiter. Zum 150. Geburtstag des Unternehmens, wurde das Jugendaustauschprogramm TANNER für Mitarbeiterkinder und -enkelkinder ins Leben gerufen.

Größte Gesellschafterin der Freudenberg Gruppe ist die Freudenberg Stiftung. Ihre Erträge werden satzungsgemäß zur Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Bildung sowie zur Stärkung des friedlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft eingesetzt. Im Mittelpunkt der Stiftungstätigkeit stehen überwiegend Kinder und Jugendliche. Alle Projekte zielen generell auf deren Integration.

Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Risiken für Menschen oder die Umwelt zu vermeiden. Es wird angestrebt, die durch Gesetze und Bestimmungen zwingend vorgeschriebenen Standards möglichst zu übertreffen (das heißt, so zu arbeiten und sich so zu verhalten, dass die Einhaltung der Mindestanforderungen der gültigen Gesetze nie in Frage gestellt ist).