Freudenberg - Innovating Together

Freudenberg - Innovating Together

Spendenprojekt für Flüchtlinge

​​​​Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht. Als werteorientiertes Unternehmen will Freudenberg sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellen. Daher hat das Unternehmen bis zum Jahresende 2015 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pensionäre sowie die Freudenberg-Gesellschafter zu einer weltweiten Spendenaktion aufgerufen. Für jeden Euro gab Freudenberg zwei weitere Euro dazu - verdreifachte also die Summe. Insgesamt kamen so gut 1,6 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe zusammen.

Mit dem Geld werden Projekte in Europa, insbesondere in Deutschland, unterstützt, aber auch in den betroffenen Krisenregionen. Die Hilfe soll vorrangig Kindern und Jugendlichen, Familien oder Alleinerziehenden mit ihren Kindern sowie älteren Menschen und Menschen mit Behinderung zukommen. Gefördert werden vor allem auch solche Projekte, bei denen sich Mitarbeiter persönlich einbringen.

Ein eigens gegründetes Spendenkomitee, das sich aus derzeitigen und ehemaligen Führungskräften von Freudenberg zusammensetzt, entscheidet, welche Projekte kurz-, mittel- und langfristig unterstützt werden.

Um schnell helfen zu können, hatte Freudenberg für 2015 bereits unabhängig vom Spendenergebnis 250.000 Euro zur Verfügung gestellt und wird die gleiche Summe entsprechend auch für die kommenden vier Jahre bereitstellen. Die Freudenberg Stiftung erhält zudem bis zum Jahr 2019 jährlich 100.000 Euro für ihre Flüchtlingsinitiativen.

In welche Projekte fließen die Spenden? Hier stellen wir Ihnen einige Beispiele vor.
 

 

 

Gemeinsames Projekt mit dem Goethe-Institut zur Sprachförderung junger Flüchtlingehttp://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/Flüchtlinge/Goethe-Institut-.aspxGemeinsames Projekt mit dem Goethe-Institut zur Sprachförderung junger Flüchtlinge<p>November 2015. Die Spendeninitiative für Flüchtlinge von Freudenberg hat die Millionenmarke erreicht. Bislang gaben Mitarbeiter und Gesellschafter weltweit mehr als 350.000 Euro für die Flüchtlingshilfe; das Unternehmen verdreifacht die Summe bis Weihnachten. Mit seiner Aktion fördert Freudenberg zahlreiche Projekte, für die sich auch die Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren. Nun spendet das Unternehmen 150.000 Euro an das Goethe-Institut. Das Ziel: möglichst vielen jungen Flüchtlingen in Deutschland den Zugang zu Sprache und Bildung zu erleichtern.<br><br>Wie Freudenberg-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder aus ihren Flüchtlingshilfe-Projekten berichten, ist der Bedarf an Sprachunterricht groß. So schnell wie möglich Deutsch zu lernen, zur Schule zu gehen, zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, das wünschen sich vor allem junge Flüchtlinge. Sie stehen im Fokus der Freudenberg-Spendenaktion. Bildung ist traditionell ein Schwerpunkt des gesellschaftlichen Engagements des Unter­nehmens. „Für uns stand deshalb fest, dass wir mit unserer Aktion die Sprachförderung noch gezielter und breiter unter­stützen wollen", sagt Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg Gruppe. „Schon als jemand, der selbst nicht in Deutschland aufgewachsen ist, bin ich überzeugt: Ob ein junger Mensch ankommt, sich integriert, das Selbstvertrauen aufbaut, das es braucht, um das eigene Leben in die Hand zu nehmen – all das steht und fällt mit seinen Sprachkenntnissen." <br></p><p style="text-align:center;"> <img alt="Sprachfoerderung_im_Fokus.jpg" src="/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/SiteAssets/Seiten/Flüchtlinge/Goethe-Institut-/Sprachfoerderung_im_Fokus.jpg" style="margin:5px;width:688px;" /> <em></em></p><p style="text-align:center;"> <em>Jungen Flüchtlingen den Zugang zur deutschen Sprache zu erleichtern - das ist das Ziel eines gemeinsamen Projekts von Freudenberg und dem Goethe-Institut. (Quelle: Goethe-Institut)  </em>  </p><p> <br>Als führende Institution für deutsche Sprache und Kultur erhält das Goethe-Institut 150.000 Euro aus dem Freudenberg-Flüchtlingshilfeprojekt für seine bundesweiten Einrichtungen. „Ein Blick in die Zeitung genügt, um zu wissen: Wir stehen bei der großen Zahl an Flüchtlingen, die aus verschiedenen Krisenregionen nach Deutschland strömen, vor ganz besonderen Herausforderungen. Aus diesem Grund ist es sehr zu begrüßen, dass die Freudenberg Gruppe hier einen Ansatzpunkt für ihr gesellschaftliches Engagement sieht. Wir freuen uns, dass Freudenberg die Flüchtlingsprojekte des Goethe-Instituts unterstützt und bedanken uns für die Spende", sagt Dr. Roland Meinert, Leiter der zwölf Goethe-Institute in Deutschland.<br> <br>75.000 Euro der Freudenberg-Spende fließen in Deutschkurse für junge Flüchtlinge, die im Asylverfahren noch keinen Anspruch auf staatlich geförderten Unterricht haben. „Wir wollen dort helfen, wo der Bedarf am größten ist und öffentliche Angebote ergänzen, damit möglichst viele junge Menschen profitieren können", erklärt Dr. Ernst Schön, Leiter des unternehmens­eigenen Spendenkomitees und ehemaliges Mitglied der Freudenberg-Unternehmensleitung. 50.000 Euro sind für die Weiterentwicklung von Lehrmitteln speziell für die Zielgruppe der Flüchtlinge vorgesehen. <br> <br>Weitere 25.000 Euro erhält das Goethe-Institut, um Ehrenamtlichen Grundkenntnisse des Deutschunterrichtens zu vermitteln, damit sie Flüchtlinge bei ihren ersten Schritten in der deutschen Sprache besser unterstützen können. Die Förderung des Mitarbeiter-Engagements ist Freudenberg ein zentrales Anliegen: An allen Unternehmensstandorten in Deutschland, in deren Nähe ein Goethe-Institut liegt, kommt die Spende ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute, die an einem der Kurzlehrgänge teilnehmen wollen. Der übrige Betrag gilt interessierten Ehrenamtlichen deutschlandweit.</p>
Pilgerhaus Weinheim: Alle unter einem Dachhttp://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/Flüchtlinge/Pilgerhaus.aspxPilgerhaus Weinheim: Alle unter einem Dach<p>Oktober 2015. Die weltweite Spendenaktion für Flüchtlinge ist angelaufen. Mithilfe der Spenden der Freudenberg-Mitarbeiter startet auch ein erstes Projekt für junge Flüchtlinge am Unternehmensstammsitz Weinheim.</p><p>Beim Spendenkomitee ist bereits eine Reihe von Vorschlägen eingegangen: von Freudenberg-Mitarbeitern im Ausland, wie Indien und Österreich, aber auch aus Weinheim und Umgebung. „Eines der ersten Projekte in Europa, das aus den Spenden der Freudenberg-Mitarbeiter möglich wird, betrifft das Pilgerhaus Weinheim und kommt damit direkt einer unserer Zielgruppen – den jungen Flüchtlingen – zugute", sagt Komitee-Mitglied Dr. Makoto Makabe, Director Corporate Training bei Freudenberg & Co. </p><p>Unter dem Dach der Einrichtung des Diakonischen Werkes Baden sollen sich künftig auch 100 junge Menschen, die ihre Heimat ohne erwachsene Begleitperson gen Europa verlassen haben, willkommen, aufgehoben und angenommen fühlen. Der Rhein-Neckar-Kreis hat sie dem Pilgerhaus zugeteilt und übernimmt die Kosten, sie in Wohnungen in Weinheim und Umgebung zu beherbergen und zu betreuen. <br></p><p style="text-align:center;"><img alt="Freudenberg engagiert sich für Flüchtlinge (1).jpg" src="/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/SiteAssets/Seiten/Flüchtlinge/Kufstein/Freudenberg%20engagiert%20sich%20für%20Flüchtlinge%20(1).jpg" style="margin:5px;width:688px;" /><em><br><br>Farid (15), Farhad (15) und Mostafa (17) aus Afghanistan verladen die gespendeten Tischkicker mit der Unterstützung von Marcelo Muscio und Cristobal Castillo (beide Freudenberg IT) im Industriepark Weinheim. </em></p><p><br>Um sich in einem fremden Land einzuleben und wohl zu fühlen, bedarf es mehr als eines Dachs über dem Kopf. Die Sprache zu verstehen und sprechen zu können sowie die kulturellen Begebenheiten und Besonderheiten zu kennen, sind dafür besonders wichtig. Die Kommunen können die Flüchtlinge jedoch nur im Rahmen fester Vorgaben unterstützen. „Das Komitee hat deshalb beschlossen, den Flüchtlingen im Pilgerhaus zusätzliche Angebote zu ermöglichen, die ihnen die deutsche Sprache und Kultur näherbringen", sagt Komitee-Leiter Dr. Ernst Schön, ehemaliges Mitglied der Freudenberg-Unternehmensleitung und seit Jahren bei vielen gemeinnützigen Netzwerkpartnern von Freudenberg aktiv. </p><p>Nicht mehr benötigte Fahrräder aus dem Industriepark werden nicht entsorgt, sondern gehen samt Zuschuss für Reparaturen im Sinne der Verkehrstauglichkeit ebenfalls an die Flüchtlinge im Pilgerhaus. Die Freudenberg IT spendet ihnen außerdem drei Tischkicker. Eine weitere Förderung im Rahmen der Spendenaktion – das Pilgerhaus verfügt über ein großes Netzwerk an Experten, die Menschen in psychischen Belastungssituationen helfen – wird das Komitee näher prüfen, sobald die erste Hilfe unter Dach und Fach ist. </p><p>Für diesen und alle weiteren Schritte setzt Freudenberg auf eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Weinheim. Diese Abstimmung ist aus zwei Gründen wichtig: zum einen, weil ein Unternehmen nur gemeinnützige Einrichtungen oder Kommunen mit Spenden bedenken kann; zum anderen, damit Letztere die Hilfe besser koordinieren können. Schließlich soll diese nicht nur den Flüchtlingen im Pilgerhaus, sondern weiteren etwa 500 Flüchtlingen in Weinheim zugutekommen.</p>
Kufstein, Österreich: Gemeinsam mehr bewegenhttp://www.freudenberg.com/de/Verantwortung/SozialeVerantwortung/Seiten/Flüchtlinge/Kufstein.aspxKufstein, Österreich: Gemeinsam mehr bewegen<p>Oktober 2015. Am Standort Kufstein von Freudenberg Sealing Technologies startet ein Hilfsprojekt für unbegleitete junge Flüchtlinge. Der Fokus: Integration durch Bildung. Gefördert wird die Initiative durch Spenden der Freudenberg-Flüchtlingshilfe-Aktion. Doch die Kufsteiner Kolleginnen und Kollegen engagieren sich auch persönlich. <br><br>„Wir sind gerade dabei, die Stockbetten aufzubauen", sagt Claudia Vögele. Spätestens Anfang November soll die neue Flüchtlingsunterkunft in Kufstein 30 Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan oder einem der anderen Krisenherde dieser Welt ein vorübergehendes Zuhause bieten. Viele der Hilfesuchenden sind Waisen. Vögele ist bei der Landesgesellschaft Soziale Dienste GmbH angestellt, die die Flüchtlingsbetreuung in Tirol koordiniert. Neben fest angestellten Fachkräften und Helfern werden sich auch einige erwachsene Asylbewerber in die Heimarbeit mit den minderjährigen Flüchtlingen einbringen. Dennoch: „Alleine schaffen wir das gar nicht, wir sind auf Hilfe von außen angewiesen", berichtet Vögele.<br><br>An dieser Stelle kommt der Standort Kufstein von Freudenberg Sealing Technologies ins Spiel, der Teil der Division Special Sealing ist. Dr. Andreas Raps, der diese Division weltweit verantwortet, ergriff umgehend die Initiative für eine Kooperation mit der neuen Flüchtlingsunterkunft. Das erste Projekt läuft bereits. „Im Rahmen der Freudenberg-Spendenaktion für Flüchtlinge haben wir der Tiroler Soziale Dienste GmbH im ersten Schritt 10.000 Euro zur Verfügung gestellt, um Computer für das neue Heim anzuschaffen", erklärt Raps. Dahinter steht die Überzeugung: Bildung ist ein wichtiger Schlüssel zur Integration der jungen Menschen. Weitere 15.000 Euro sollen Anfang 2016 für zusätzliche Lehr- und Lernmittel fließen. „Wir wissen dieses finanzielle Engagement des Unternehmens sehr zu schätzen", betont Claudia Vögele.<br><br>Doch damit nicht genug. Die Unterstützung von Freudenberg in Kufstein bezieht ausdrücklich das persönliche Engagement von Mitarbeitern ein. Auf freiwilliger Basis werden Freudenberg-Mitarbeiter Computer- oder Sprachkurse anbieten oder den jungen Menschen bei ihren Schulhausaufgaben helfen. „Wir werden Führungen durch die Fabrik veranstalten, um den Jugendlichen die Kultur und das Arbeitsleben in Westeuropa näherzubringen. Und wir können am Wochenende, wenn die meisten festangestellten Betreuer frei haben, auch mal eine Bergtour anbieten", beschreibt Raps Möglichkeiten der langfristig angelegten Zusammenarbeit. <br><br>Die Einzelheiten legen das Unternehmen und die Heimleitung derzeit noch fest. Standortleiter Wolfgang Schachermayr erwartet eine breite Unterstützung aus der Belegschaft: „Unsere Fabrik ist ein Paradebeispiel für die Integration verschiedenster Nationalitäten." Viele Freudenberg-Mitarbeiter haben bereits ihr Interesse bekundet, die Minderjährigen auf dem Weg in ihr neues Leben Hilfe zu unterstützen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben – mit Rat und Tat als Mentor, jeder mit seinem ganz speziellen Know-how. „Dieser Kontakt zur Wirtschaft ist für die Jugendlichen sehr wichtig", bekräftigt Heimleiterin Vögele. </p>

​​​​​​Mit unserem Spendenprojekt unterstützen wir gemeinsam mit zahlreichen anderen deutschen Unternehmen die Initiative "Wir zusammen - Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft". 
 

 wir_zusammen_logo_claim_links_FPM_39L.jpg