Anmelden

"We all take care"

"We all take care" ist eine konzernübergreifende Initiative bei Freudenberg. Sie wurde 2002 auf Basis der Unternehmensleitsätze gestartet. Ihr Ziel ist es, die Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeiter, den Umweltschutz, die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung und die Standortsicherheit zu fördern. Jeder einzelne Mitarbeiter der Freudenberg Gruppe ist mit der Initiative aufgerufen, seine Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen und somit persönlich zur Umsetzung des Leitsatzes „Verantwortung“ in seinem Umfeld beizutragen. Über das Freudenberg Intranet können alle Mitarbeiter auf Beschreibungen erfolgreicher Projekte zugreifen und so die Verbesserungsprozesse beschleunigen.

Freudenberg würdigt jedes Jahr Mitarbeiter, die sich mit besonderem Erfolg, Fortschritt und außergewöhnlicher Leistung für die Initiative engagiert haben mit dem „We all take care“ Award.

Der Gesellschaft etwas zurückgeben

Menschen in schwierigen Lebenssituationen Freude schenken – mit diesem Ziel besuchten die Mitarbeiter von Freudenberg Filtration Technologies an Diwali verschiedene gemeinnützige Einrichtungen in der Umgebung von Pune. Diwali ist das bedeutendste indische Fest und markiert den jährlichen Neuanfang des Hindu-Mondkalenders. Es wird ähnlich groß gefeiert wie Weihnachten in westlichen Kulturkreisen. Unternehmen veranstalten traditionell große Festessen für ihre Mitarbeiter und deren Familien. Seit 2010 geht Freudenberg Filtration Technologies in Pune einen anderen Weg.


Ashish Date, General Manager Projects Division Freudenberg Filtration Technologies India, macht HIV-infizierten Kindern in der Manavya-Einrichtung eine Freude mit Süßigkeiten.

Geringer Gasverbrauch sorgt für Wirbel

Da staunte selbst der Gaslieferant: Wie kann ein Unternehmen den Gasverbrauch mehrere Jahre hintereinander so stark senken, fragte er sich beim Blick auf den Zählerstand bei Freudenberg Joints Elastomères SAS. Der Zähler wird kaputt sein, folgerte er und tauschte ihn aus – sogar zweimal. Doch er lag falsch. Fakt ist: Die Freudenberg-Gesellschaft im französischen Langres hat den Gasverbrauch zwischen 2007 und 2012 tatsächlich um fast 90 Prozent verringert.


Dominique Thiebaud vor der neuen Lüftungsanlage, die mit dazu beiträgt, den Gasverbrauch in Langres erheblich zu senken.

Das Herz schlägt für Leben und Gesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen in vielen Ländern zu den häufigsten Todesursachen. Blutgefäße „verkalken“, wodurch die Durchblutung mit oft lebensbedrohlichen Folgen wie Schlaganfall und Herzinfarkt gestört wird. Arteriosklerose lautet der Fachbegriff für diese Krankheit. Die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der Freudenberg Service KG hat Freudenberg-Mitarbeitern an den von ihr betreuten Standorten angeboten, deren persönliches Herzinfarktrisiko zu ermitteln. Knapp 600 Mitarbeiter haben im Laufe des Jahres 2012 diese Möglichkeit genutzt.


Dr. Karl Weidner (links) und Dr. Maximilian Fischer begutachten die Ergebnisse der Untersuchung.

Nachhaltig leben – weil die Erde allen gehört

6.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Tochterunternehmen beteiligen sich. Ihr gemeinsames Ziel: Eine systematische Senkung des Energieverbrauchs, soziale Projekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes weltweit auf den Weg bringen. Das Nachhaltigkeitskonzept der Geschäftsgruppe EagleBurgmann hat das Prädikat „global“ mehr als verdient.


Auch das Land Bayern zeichnete das Projekt 2012 aus:
Umweltminister Dr. Markus Söder mit Frank Dautenhahn von EagleBurgmann (rechts)
.

70 Prozent weniger Ressourcen

Die Stanz- und Umformtechnik von Freudenberg Sealing Technologies hat ein neues Verfahren entwickelt, um Metallringe für Simmerringe zu fertigen. Für die Neuerung wurde Freudenberg Sealing Technologies 2011 Ende März mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet. Weil die bahnbrechende Schmalband-Umform-Lasertechnologie (SUL) zu deutlichen Fortschritten im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz führt, erhielt das Projekt beim „We all take care“-Award 2010 einen Sonderpreis.


Trieben das Projekt nach vorn: Hermann Stahl und Klaus Kärcher
von Freudenberg Sealing Technologies
.

Gesundheit als „Dauerbrenner“

Das Thema Gesundheit mal an seiner Wurzel anpacken, das wollten die Mitarbeiter von Freudenberg Haushaltsprodukte in Mexiko City. So ging es bei ihrem „We all take care”- Projekt um nicht weniger als die Verankerung einer „Gesundheitskultur”. Mit einfachen Maßnahmen wollten Standortleiter Sergio Cortes, HSE-Verantwortliche Erika Mendieta und Betriebsarzt Dr. Hector Vazquez den 57 Mitarbeitern vor Augen führen, wie wichtig Gesundheit sowohl für den Einzelnen und seine Familie, als auch für den gesamten Standort ist. Der Erfolg: Innerhalb eines Jahres reduzierten sich die krankheitsbedingten Fehltage der Mitarbeiter um beachtliche 55 Prozent.


Betriebsarzt Dr. Hector Vazquez, HSE-Verantwortliche Erika Mendieta
und Standortleiter Sergio Cortes.

Mit „2 S“ tipptopp

Zwei „S“ beherrschen die 93 Mitarbeiter von EagleBurgmann im chinesischen Wuxi aus dem Effeff. Das erste „S“ steht für „Seiri“ und bedeutet: Alles, was am Arbeitsplatz nicht gebraucht wird, muss entfernt und optimal entsorgt werden. Das zweite „S“ steht für „Seiton“ und dafür, auch noch aufzuräumen. Das Prinzip, das dahinter steckt: Wo alles in bester Ordnung ist, kann sicher gearbeitet werden. Mit seinen „2 S“-Erfolgen räumte das Projekt den ersten Preis in der Geschäftsgruppe EagleBurgmann ab.


Am Projekt beteiligte Mitarbeiter von EagleBurgmann in Wuxi, China.

Wir helfen mit!

Jeder Mitarbeiter sollte aktiv zur Sicherheit in seinem Arbeitsumfeld beitragen. Dies ist wesentlicher Bestandteil von „We all take care“. Aber wie lässt sich dieser Anspruch im Arbeitsalltag leben? Wie ist die Sensibilität der Mitarbeiter für die Belange von Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz immer wieder aufs Neue zu schärfen? Wie entsteht bei jedem Einzelnen ein nachhaltiges Bewusstsein für diese Belange? Das Projekt „Wir helfen mit!“ von Freudenberg Filtration Technologies Sie nimmt jeden Mitarbeiter in die Pflicht. Reihum untersucht täglich ein anderer Mitarbeiter seinen eigenen Arbeitsplatz 15 bis 20 Minuten nach Unfall-, Umweltrisiken und Energieverschwendung.


Der beauftragte Mitarbeiter stellt sie jeweils Punkt 8.30 Uhr am Folgetag beim Morgengespräch den Produktionsverantwortlichen vor. Der erste Tagesordnungspunkt lautet dort stets „HSE“.