Freudenberg - Innovating Together

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Zahnbürste für den Haushalt reinigt besser
Freudenberg Gruppe entwickelt innovative Technologie

Weinheim, 13. Februar 2014. Mit einer Zahnbürste die Wohnung sauber machen? Diese verrückt klingende Idee setzten die Entwickler der Freudenberg Gruppe um. Sie haben nach dem Vorbild einer Zahnbürste mit unterschiedlich großen Borsten als erster Hersteller weltweit einen innovativen Besen entwickelt. „Ungewöhnliche Verbindungen schaffen und querdenken -  so entstehen Innovationen", sagt Dr. Jörg Böcking, Chief Technology Officer der Freudenberg Gruppe. „Fortwährende Innovation in allen Bereichen ist ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg von Freudenberg."  Anstoß für die Entwicklung des Besens war eine aktuelle Studie der Freudenberg Gruppe. Deren Ergebnis: Alle Schmutzarten wie Haare, Feinstaub oder Krümel mit einem Besenstrich wegfegen – das ist der Wunsch vieler Benutzer von Besen.

 

Die Idee: Was eine Zahnbürste im Kleinen erledigt, übernimmt ein Besen im Haushalt. Deshalb übertrug Freudenberg die Technologie erstmals von Zahnbürsten auf Besen. Und das funktioniert so: Die Borsten des Besens werden nicht mit Metall verankert, sondern mit Hitze verschmolzen. So können verschieden große Borsten eingesetzt werden und der Besen reinigt gründlich bis in die Ecken. Damit das in der Produktion funktioniert, entwickelte die Freudenberg Gruppe gemeinsam mit dem Maschinenhersteller Boucherie eine weltweit einzigartige Maschine.

Wie funktioniert die AnchorFree Technologie genau? „Bisher wurden die runden Borstenbündel mit einem Metalldraht im Besenblock verankert", erklärt Norbert Weis, Entwicklungsleiter im Consumer-Bereich von Freudenberg Home and Cleaning Solutions. „Bei der neuen Technik werden sie auf der Rückseite einer dünnen Platte mit Hitze verschmolzen."

 
In einem Besen können dadurch bis zu drei verschiedene Borstenarten in jeder Bündelform kombiniert werden: Schwarze dünne Borsten angeordnet wie ein Vorhang bilden eine bodennahe Barriere, die Staub aufnimmt. Dicke graue Borsten nehmen Krümel und groben Schmutz mit. Rote, schräg gestellte Borsten reichen bis in die Ecken. Noch dazu ist der Besen deutlich leichter als seine Vorgänger, was die Handhabung angenehmer macht. „Der Markt ist vielversprechend. Wir erwarten, dass bis Ende des Jahres 2015 rund 40 Prozent mehr Besen verkauft werden", so Weis. 

Technologie von der Zahnbürste auf den Besen übertragen
Bisher wurde die Technologie benutzt, um zum Beispiel Zahnbürsten mit unterschiedlich großen Borsten auszustatten. „Wir dachten, was im Kleinen funktioniert, muss auch im Großen, also bei Besen, klappen", sagt Weis. Gedacht, getan. Mit dem Maschinenhersteller Boucherie entwickelten die Freudenberg-Experten deshalb innerhalb von drei Jahren eine Maschine, die Anchor-Free auch bei Besen ermöglicht. Das war nicht einfach, denn die großtechnische Produktion muss andere Ansprüche erfüllen als die Herstellung wesentlich kleinerer Zahnbürsten. Dafür mussten eine Maschine und Systeme entwickelt werden, die reproduzierbare Ergebnisse und eine gleichbleibende Qualität liefern. Die Technologie spart bei der Herstellung wegen der neuen Verankerungstechnik die Rohmaterialien Plastik und Metall ein. Dadurch schont sie zugleich die Umwelt.

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter in 57 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen zu Freudenberg gibt es im Internet unter www.freudenberg.de.