Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Wenn im Auto die Sterne funkeln
Freudenberg entwickelt flexible Leiterplattentechnik für neuen Opel Adam / Zahlreiche weitere individuelle Lösungen für Automobilhersteller

Weinheim, 4. September 2013. Wenn auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) vom 12. bis 22. September der neue Opel Adam und seine Extras vorgestellt werden, wird eine Neuerung besonders strahlen: Der Sternenhimmel im Dach. Denn die Freudenberg-Geschäftsgruppe NOK Mechatronics hat für das neue Trendfahrzeug die flexible Leiterplattentechnik für den Dachhimmel entwickelt. Keine einfache Aufgabe: Auf der großen und leicht gewölbten Fläche sollten die einzelnen Lampen ohne den Einsatz von Kabeln miteinander verbunden und passgenau eingesetzt werden. Außerdem musste der Sternenhimmel für die Serienproduktion geeignet sein. Erstmals wurde die flexible Leiterplattentechnik für eine so große Fläche eingesetzt. Bereits nach eineinhalb Jahren haben Ingenieure und Entwickler von Freudenberg gemeinsam mit dem Hersteller des Dachhimmels für den Kunden Opel eine individuelle  Lösung erarbeitet. Das Ergebnis: Jetzt strahlen 64 LED Lampen wie kleine und große Sterne in der Decke des Autos. „Durch den Einsatz der von Freudenberg entwickelten Technologie ist es möglich, ein Trendfahrzeug wie den Opel Adam in der Serienproduktion mit einem Sternenhimmel wie er bisher nur für die Luxusklasse angeboten wurde, auszurüsten“, so Christophe Luciani, in der Geschäftsleitung NOK Mechatronics verantwortlich für Vertrieb, Einkauf und Qualitätsmanagement. „In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden ist so ein innovatives Produkt entstanden.“ Der Dachhimmel ist eines von vielen Freudenberg Produkten auf der Messe, die in enger Partnerschaft mit den Kunden entwickelt werden.


64 LED Lampen leuchten im Dach des Opel Adam wie kleine und große Sterne.

Auf Wunsch des Kunden ist das neue Trendfahrzeug Opel Adam seit Februar mit dem neuen Dachhimmel und der von Freudenberg entwickelten Technik zu erwerben: Weniger als 0,2 Millimeter dick ist die flache Ausführung des   Sternenhimmels im Dach. Er ist nur eingeschaltet sichtbar und es sind weder Erhebungen noch Vertiefungen zu sehen. Gleichzeitig ist der Dachhimmel sehr leicht: Er wiegt weniger als 150 Gramm. Auch der Stromverbrauch ist niedrig. Die Skalenbeleuchtung eines Autoradios verbraucht  deutlich mehr. Die Beleuchtung wird über eine in den Dachhimmel integrierte Bedieneinheit gesteuert, ist dimmbar, um den Fahrer nicht zu blenden, und kann sowohl im Stand als auch während des Fahrens eingeschaltet werden.

Der Kunde hat die Wahl zwischen fünf textilen Bezügen: Von verschiedenen Unifarben über Herbstlaub bis zu Wolken auf blauem Himmel. „Es liegt im Trend, dass Kunden ihre Autos immer stärker individualisieren möchten“, sagt Dr. Wulf Bramesfeld, Technical Sales Manager bei Freudenberg NOK Mechatronics. „Freudenberg als Experte für die flexible Leiterplattentechnologie hat diese erstmals großflächig eingesetzt und mit neuen Materialien kombiniert. Die Herausforderung war es, die Lampen auf einer so dünnen und gewölbten Platte elektronisch miteinander zu verbinden und passgenau einzusetzen. Jetzt ist eine serientaugliche Lösung entstanden, die den Kunden Opel überzeugt hat.“ Der Dachhimmel kommt auf dem Markt sehr gut an, was  an den kontinuierlich  hohen Produktionsmengen zu erkennen ist.


Die Freudenberg-Geschäftsgruppe NOK Mechatronik hat für das neue Trendfahrzeug die flexible Leiterplattentechnik für den Dachhimmel entwickelt.

Auch bei der Emissionsreduzierung setzen die Automobilhersteller auf individuelle Lösungen von Freudenberg. Mercedes präsentiert ab dem 12. September auf der IAA die neue S-Klasse, in der Freudenberg Produkte im Motor dabei helfen, Gewicht zu reduzieren. Die Kühlwasserverbindungsrohre und Wasserpumpendeckel der neuen S-Klasse wurden so entwickelt, dass sie im Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren Kunststoff–Elastomer hergestellt werden können. Die Produkte werden für dieses Verfahren so verändert, dass Kunststoff anstelle von Metall verwendet werden kann, um Gewicht und Kosten zu reduzieren. Zudem wird die Dichtung durch das Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren im gleichen Arbeitsschritt direkt in das Gehäuse integriert.

Saubere Motoren für eine saubere Umwelt
Freudenberg Filtration Technologies leistet ebenfalls einen Beitrag zur Emissionsreduzierung. Mit speziell entwickelten Motorzuluftfiltern zeigen sie, dass weniger Schadstoff-Ausstoß bereits mit sauberer Ansaugluft beginnt. Moderne Hochleistungsmotoren benötigen reine Luft, um ihre höchste Leistungsfähigkeit zu erreichen. Ein Motorzuluftfilter soll die Ansaugluft auf dem Weg zum Motor von Schadstoffen befreien, doch wird durch den eingelagerten Staub der Filterwiderstand erhöht. Die Folge: Der Motor muss bei gleicher Leistung mehr Energie aufwenden, um Luft anzusaugen. Damit steigen auch die CO2-Emissionen. Freudenberg Filtration Technologies löst dieses Problem mit vollsynthetischen micronAir Motorzuluftfiltern, die dank großer Staubaufnahmekapazität und niedrigem Druckverlust eine hohe Energieeffizienz aufweisen. Die Motorzuluftfilter sparen 0,6 g CO2 pro Kilowattstunde – das entspricht 60 g pro Stunde bei einem Auto mit einer Leistung von 100 Kilowatt. Jeder Motorzuluftfilter ist eine spezifische Entwicklung von Freudenberg Filtration Technologies in Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden. Serienmäßig verbaut sind die vollsynthetischen micronAir Motorzuluftfilter im Dieselmotor der neuen Mercedes-Benz C-Klasse, die im kommenden Jahr erscheinen wird.

Innovative Vliesstoffe für unterschiedliche Anwendungen
Maßgeblich verantwortlich für die Eigenschaften der Motorzuluftfilter ist der speziell von Freudenberg entwickelte Vliesstoff, durch den die Ansaugluft gesäubert wird. Eigens entwickelte Vliesstoffe nutzt Freudenberg zudem in Innenraumfiltern, die in zahlreichen auf der IAA präsentierten Modellen von BMW, Lamborghini, Mercedes, Mazda, Porsche, Seat und Skoda verbaut sind. Auch das erste Elektroauto von Volkswagen, der VW E-Up, der in Halle 3.0 Stand A01 vorgestellt wird, verfügt über Innenraumfilter von Freudenberg. Für die Hersteller verschiedener Luxusmodelle hat Freudenberg Vliesstoffe Trägermaterialien für verformbare Autoteppiche geliefert.

Die Geschäftsgruppe Freudenberg Sealing Technologies hat für die LESS-Kampagne, kurz für Low Emission Sealing Solutions, unter Verwendung von Freudenberg Vliesstoffen einen atmungsaktiven Verschlussdeckel für Antriebsstränge in der E-Mobility und Hybrid-Technologie entwickelt. Die intelligente Konstruktion macht teure Entlüftungsventile überflüssig und sorgt dafür, dass diese Antriebe günstiger herzustellen sind. Der permeable Verschlussdeckel ist dank innovativer Vliestechnologie luftdurchlässig und verhindert das Eindringen von Fremdkörpern sowie das Austreten von Schmierstoffen. Der Verschlussdeckel ist nur eines von zahlreichen LESS-Produkten zur Reduzierung von Emissionen.

Weniger Reibung – weniger Ausstoß
LESS is more. More responsibility – so heißt die umweltschonende Kampagne von Freudenberg Sealing Technologies, in der umfassende Dichtungslösungen zur Emissionsreduzierung präsentiert werden. Mit dem Ziel, Reibung auf ein Minimum zu reduzieren, hat Freudenberg Sealing Technologies die gasgeschmierte Gleitringdichtung Levitex entwickelt. Der Gleitring läuft auf einem Luftpolster und verursacht damit 90 Prozent weniger Reibungsverluste als ein konventioneller Kurbelwellendichtring. In einem Normzyklus spart die Levitex so zwischen 0,5 und 1 Gramm CO2 pro Kilometer. Die Entwicklung von Levitex ist ein wichtiger Schritt zur nahezu reibungsfreien Dichtungstechnik im Motor und zu drastisch weniger CO2-Ausstoß. Emissionsreduzierende LESS-Produkte finden sich auf der IAA im Mercedes GLA und der BMW 5er Serie.

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter in 57 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,3 Milliarden Euro.