Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Solarmodule sorgen für Licht und Bewegung
DHBW-Studenten der Freudenberg Gruppe präsentierten technische Arbeiten

Weinheim. 22. November 2013. Ein Solarmodul auf dem Dach eines Hauses speichert Energie. In der Nacht leuchtet das Haus. Daneben dreht sich ein Mühlrad, dessen Motor durch eine Solarzelle angetrieben wird. All das ist in einem Plexiglaswürfel mit 15 Zentimetern Kantenlänge zu sehen. „Wir wollten zeigen, wie Strom aus Solarenergie gewonnen wird“, sagt Studentin Patricia Glombitza. „Das ist ein wichtiges Zukunftsthema.“ Gedacht, getan. Heute präsentierten 19 Studenten der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in der Fachrichtung Technik, die bei der Freudenberg Gruppe ausgebildet werden, im Bildungszentrum die Ergebnisse des Projekts „Space 15“. „Wir wollen mit dem Projekt Interesse für technische Aufgaben wecken“, so Dr. Rainer Kuntz, Leiter des Bildungszentrums. „Gleichzeitig stärken wir das Problemlösungsverhalten der Jugendlichen und fördern selbständiges Arbeiten.“ Mit ihren einfallsreichen Ideen hätten die Studenten auch in diesem Jahr wieder hohe Kreativität und handwerkliches Können bewiesen, so Dr. Kuntz in seiner Ansprache.

Alle einfallsreichen Studenten der Freudenberg Gruppe mit ihren Würfeln.  

Einen beleuchteten Mini-Tischkicker mit abnehmbaren Kurbelgriffen und blau-weißen Spielfiguren haben die drei Fußballfans Fabian Klee, Daniel Schmitt und Florian Spiegelhalter gebaut. Das Team, das seinen Würfel in Fußballtrikots gekleidet präsentierte, überzeugte die Jury in allen drei Kategorien und  gewann so den Wettbewerb um die beste Idee. „Wir wollten über das Thema Fußball Interesse an Technik wecken“, erzählte Klee. „Das ist außerdem der erste Mitmachwürfel, der zum Spielen im Team einlädt.“ Herausforderungen waren dabei der Einbau der Zählfunktion und die exakte Bemaßung.

Gemeinsam gewonnen: Die DHBW-Studenten Fabian Klee, Daniel Schmitt und Florian Spiegelhalter.  

„Wenn jemand lügt, dann schwitzt er und der Hautwiderstand verringert sich. Zwei Sensoren an den Fingern messen diesen Widerstand und bringen dadurch die LEDs zum Leuchten“, so erklärte Yevhenia Bass die Funktion ihres vereinfachten Lügendetektors. Der Einsatz der einfachen und unterhaltsamen Maschine begeisterte das Publikum und Bass belegte mit ihrer außergewöhnlichen Idee den zweiten Platz. Mit der „Prüfvorrichtung für Simmerringe“ erzielte der Würfel von Savina Menke und Louis Richter den dritten Platz.

Gemeinsam mit Jana Iwanowitsch hat Glombitza eine Woche an dem Würfel zum Thema Solarenergie gearbeitet. Auch dabei gab es Herausforderungen: „So war zum Beispiel das Solarmodul bei wenig Sonnenlicht zu schwach, um den Motor anzutreiben. Dann haben wir mit Lampen nachgeholfen“, sagt Glombitza. „Die wichtigste Lektion war deshalb das Umdenken und Neuplanen.“

Ziel des im Jahr 2009 von Freudenberg, dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Karlsruhe und weiteren Unternehmen gestarteten Projekts ist es, das Verständnis für Technik sowie kreative Lösungen zu fördern. 50 Euro hatten die Teams von bis zu drei Studenten pro Würfel zur Verfügung. Bewertet wurden die Kategorien Idee, Ausführung und Präsentation. Die Grundlagen der manuellen und technischen Bearbeitung erlernten die Studenten in der Lehrwerkstatt des Bildungszentrums.

Projekte wie dieses, in denen Technik und kreative Lösungen gefragt sind, helfen mit, einfallsreiche und anwendungsgeübte Mitarbeiter auszubilden. Denn kreative Lösungen zu entwickeln und Projekte eigenständig zu bearbeiten sind wichtige Voraussetzungen für Erfolg im Beruf und unterstützen die Freudenberg Gruppe, erfolgreich zu sein.

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter in 57 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,3 Milliarden Euro.