Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

"Make in India": Starkes Wachstum dank innovativer Lösungen
Freudenberg Geschäft in Indien wächst 2014 um 32,8 %

​Bangalore, 10. Juni 2015. Die weltweit tätige Freudenberg Gruppe hat ihren Erfolg in Indien fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete der Technologiekonzern einen Gesamtumsatz in lokaler Währung von 14.970 Millionen Rupien (+ 32,8 Prozent vs. 2013). Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte die Freudenberg Gruppe rund 2.800 Mitarbeiter an 52 indischen Standorten – darunter sind auch vier Forschungs- und Entwicklungszentren sowie 14 hochmoderne Produktions-standorte. So unterstützt Freudenberg das Ziel des nationalen Programms von Premierminister Narendra Modi „Make in India", Indien zu einem globalen Produktions-zentrum zu entwickeln.
 
Der Umsatz der Freudenberg Gruppe insgesamt hat zum fünften Mal in Folge auf quotaler Konsolidierungsbasis mit 7.039,1 Millionen Euro (VJ. 6.622,5 Millionen Euro) einen neuen Rekordwert erreicht. Dies ist ein Anstieg von 416,6 Millionen Euro und entspricht einer Steigerung von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
 
„Indien ist ein Markt mit großem Potenzial für die Freudenberg Gruppe", sagte Dr. Jörg Matthias Großmann, Regional-repräsentant der Unternehmensgruppe in Indien, auf der Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch in Bangalore. „Indien leistet einen wesentlichen Beitrag zur Innovationskraft der Freudenberg Gruppe. Deshalb engagieren wir uns nachhaltig in dieser Region." Die Gruppe hat im Jahr 2014 lokale Investitionen in Höhe von 976 Millionen Rupien (ca. 12,6 Millionen Euro) getätigt.
 
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Cornelia Buchta-Noack, Head of Corporate Communications, Dr. Jörg Matthias Grossmann, Regional Representative India for the Freudenberg Group, Georg Graf, Head of the Freudenberg Regional Corporate Center India.
 
Die größten Investitionen
Eines der größten Investitionsprojekte ist mit insgesamt rund 1350 Millionen Rupien die neue Produktionsstätte der Freudenberg-Unternehmen Chem-Trend und Klüber Lubrication in Mysore, die im August 2015 offiziell eröffnet wird. Auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern werden dort mehr als 20 Produkte für Kunden in der Region Asien-Pazifik produziert. Darüber hinaus verfügt der Standort über Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie tribologische Testeinrich-tungen, etwa den FZG-Test, die wichtigste Prüfung für die Druckbelastbarkeit von Getriebeschmierstoffen. Das ist die einzige Anlage dieser Art von Klüber außerhalb von München und bis jetzt die einzige in Indien.
 
Anfang 2015 hat Freudenberg Sealing Technologies sein Engagement in Indien stark ausgebaut. Das Unternehmen ist in dem indischen Markt durch sein Joint Venture Sigma Freudenberg NOK (SFN) in Mohali seit 2001 aktiv. SFN eröffnete im Februar 2015 ein zweites, komplett neues Werk in Basma. Es markiert eine neue Etappe im Indien-Engagement von Freudenberg. Auf mehr als 23.000 Quadratmetern entstand für ein Investment von mehr als Rs. 155 Crore (20 Millionen Euro) eine hochmoderne Fertigungsanlage, in der überwiegend Radialwellendichtringe und O-Ringe für die Automobilindustrie und die allgemeine Industrie produziert werden. Die steigende Nachfrage in den Segmenten Automobilindustrie, Land- und Baumaschinen, Bergbau sowie Kraftwerks- und Stahlindustrie machte die Errichtung einer zweiten Fertigungsstätte nötig.
 
Make in India
„Unsere Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie als Produzent untermauern unser nachhaltige Strategie in Indien", so Großmann. Durch sein Engagement unterstützt Freudenberg das nationale Programm von Ministerpräsident Narendra Modi - „Make in India". Ziel ist es, Indien als globalen Produktionsstandort zu etablieren. Dazu soll der Produktionsanteil am Bruttoinlandsprodukt innerhalb von zehn Jahren von 15 Prozent auf 25 Prozent gesteigert werden, Auslandsinvestitionen sollen leichter gemacht und Jugendlichen Perspektiven geboten werden. „Wir leben die Strategie „Make in India" schon seit mehr als zwanzig Jahren", betonte Großmann. Die ersten Handelsbeziehungen reichen sogar fast ein Jahrhundert zurück.
 
Kontinuierliches Wachstum führt zu neuen Arbeitsplätzen. In dem neuen SFN-Werk in Basma werden beispielsweise mehr als 2.000 Mitarbeiter – die Hälfte davon Frauen – Dichtungen für den indischen Markt und für Export produzieren.
 
Ausbildung ist der Schlüssel
Die Freudenberg Gruppe engagiert sich nicht nur auf dem indischen Markt, sondern auch für die indische Gesellschaft. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung als guter Nachbar überall dort, wo es aktiv ist – vor allem für Umweltschutz und für Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen. In der Gegend um die Stadt Nagapattinam leistet die Freudenberg Gruppe mit einem Ausbildungszentrum nachhaltige Unterstützung für die vom Tsunami betroffene Region. Rund 350 jungen Menschen wurde inzwischen die Chance gegeben, einen technischen Beruf zu erlernen und damit ihre eigene und die Zukunft ihres Landes zu gestalten.
 
Ausbildung ist auch ein Schlüssel für Freudenberg als Arbeitgeber. Vor einigen Jahren startete das Unternehmen sein FIELD-Programm. FIELD steht für Freudenberg India Entrepreneurial Leadership Development. Ziel des Programms ist, Freudenbergs zukünftige Führungskräfte im Verkauf, im operativen Geschäft beziehungsweise im Finanzbereich auszubilden. Die Programmteilnehmer kommen vornehmlich vom Indian Institute of Management in Bangalore und Kozhikode, von der Indian School of Business und dem National Institute of Industrial Engineering. Freudenberg bietet seinen Absolventen eine globale Perspektive und die Chance auf eine Managementkarriere. Die Freudenberg Gruppe hat zudem eine globales Talent Management-Programm aufgesetzt mit weltweiten Konferenzen, sogenannten Talent Dialogues, in Deutschland, China, Nord- und Südamerika sowie in Indien. Ziel ist es, die Leistungsträger zu identifizieren und ihnen Karrierechancen zu bieten über die Grenzen von Ländern und Geschäftsgruppen hinweg.
 
Die Bilanz der Gruppe und Ausblick
Die Freudenberg Gruppe hat auf Konsolidierungsbasis der Joint Ventures einen Umsatz von 7.039,1 Millionen Euro (VJ. 6.622,5 Millionen Euro) erreicht. Dies ist ein Anstieg von 416,6 Millionen Euro und entspricht einer Steigerung von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach den Effekten aus Akquisitionen und Desinvestitionen in Höhe von per Saldo 131,0 Millionen Euro und nach Berücksichtigung der Wechselkurseffekte lag der Umsatz um 5,6 Prozent oder 368,0 Millionen Euro über dem des Vorjahres. Der Umsatz hat sich in allen Geschäftsfeldern erhöht. Das Konzernergebnis betrug 478,3 Millionen Euro (VJ. 401,5 Millionen Euro) und ist im Wesentlichen auf den Markterfolg und auf innovative Produkte zurückzuführen. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte die Freudenberg Gruppe weltweit 40.456 Mitarbeiter (VJ. 39.897).
 
Die Geschäftsergebnisse basieren auf der Quotenkonsolidierung für Gemeinschaftsunternehmen (inklusive der Aktivitäten der 50:50 Joint Ventures), die Freudenberg weiter zur Steuerung der operativen Tätigkeiten verwendet. Den Bilanzierungsregeln nach IFRS entsprechend werden 50:50 Joint Ventures nach der At-Equity-Methode bewertet, das heißt Umsatz- und Mitarbeiterzahlen werden nicht berücksichtigt.
 
Generell erwartet Freudenberg im 2015 ein erfolgreiches Jahr mit Umsatzwachstum, das den Markt überholen wird. Die hohe Qualität der Innovationsprodukte, die primär auf das Erfüllen der Bedürfnisse der Freudenberg Kunden zielt, wird voraussichtlich weiteres Wachstum in Indien generieren. 
 
Über Freudenberg in Indien
Freudenberg unterhält seit mehr als 90 Jahren Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen in Indien. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 2,800 Mitarbeiter an 52 Standorten. Im Jahr 2014 erzielte Freudenberg in Indien einen Umsatz von 143 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.freudenberg.in.                                                                       

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche mechanische Reinigungsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2014 beschäftigte die Freudenberg Gruppe rund 40.500 Mitarbeiter in rund 60 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 7.039,1 Millionen Euro, inklusive der quotalen Konsolidierung aller 50:50 Joint Ventures. Weitere Informationen zu Freudenberg gibt es im Internet unter www.freudenberg.de.