Freudenberg - Innovating Together

Freudenberg - Innovating Together

Pressemitteilungen

Langfristige Strategie führt nachhaltig zu Erfolg
Bilanzpressekonferenz: Höchstwerte bei Umsatz und operativem Ergebnis

Weinheim, 9. April 2014. Im 165. Jahr seiner Geschichte präsentiert sich das international tätige Familienunternehmen Freudenberg erfolgreicher denn je. Im Geschäftsjahr 2013 hat der Technologiekonzern zum vierten Mal in Folge auf der bisherigen Konsolidierungsbasis einen neuen Höchstwert beim Umsatz mit 6.622,5 Millionen Euro (VJ. 6.321,7 Millionen Euro) erreicht. Dies ist ein Anstieg von 300,8 Millionen Euro und entspricht einer Steigerung von 4,8 Prozent. Nach den Effekten aus Akquisitionen und Desinvestitionen in Höhe von per Saldo 148,1 Millionen Euro und unter Berücksichtigung der Wechselkurseffekte lag der Umsatz um 5,4 Prozent oder 338,9 Millionen Euro über dem Vorjahr. Das Konzernergebnis betrug 401,5 Millionen Euro und basiert auf einer deutlichen Verbesserung des operativen Geschäfts im Vergleich zum Vorjahr (432,7 Millionen Euro), das einmalige Sondererträge enthielt. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 39.897 Mitarbeiter (VJ. 37.453).

„Freudenberg ist heute innovativer und erfolgreicher denn je", sagte Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg Gruppe, bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Weinheim. „Trotz konjunktureller Herausforderungen und negativer Einflüsse durch Währungskurse sind wir profitabel und nachhaltig gewachsen. Der Umsatz hat sich in nahezu allen Geschäftsfeldern erhöht."

Dr. Mohsen Sohi (rechts) und Dr. Ralf Krieger.


Die Entwicklungszahlen basieren auf der bisherigen Quotenkonsolidierung, denn Freudenberg verwendet diese weiter zur Steuerung der operativen Tätigkeiten, inklusive der Aktivitäten der 50:50 Joint Ventures.

In der externen Rechnungslegung sind erstmalig die neuen Bilanzierungsstandards IFRS 10, 11 und 12 angewendet worden. Das bedeutet, dass die nicht beherrschten 50:50 Joint Ventures – also die Gemeinschaftsunternehmen, bei denen Freudenberg keine industrielle Führung hat – nicht mehr zu 50 Prozent in den Konzernabschluss einbezogen, sondern erstmals nach der Equity-Methode konsolidiert werden.

Daraus ergeben sich wesentliche Veränderungen beim Umsatz, der Bilanzsumme, der Eigenkapitalquote und der Anzahl der Mitarbeiter. Die Geschäftsgruppen NOK-Freudenberg Group China, TrelleborgVibracoustic und die Freudenberg NOK Mechatronics (heute enmech) werden damit vollständig nach der Equity-Methode bewertet. Das heißt, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen sowie die Vermögens- und Schuldenposten sind nicht in dem Abschluss berücksichtigt.

Nach diesen Bilanzierungsregeln lag der Umsatz mit 5.646,1 Millionen Euro im Jahr 2013 geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2012 (5.681,3 Millionen Euro), was auf den Einbezug von Vibracoustic vor ihrer Einbringung in das Joint Venture TrelleborgVibracoustic im Juli 2012 zurückzuführen ist. Ohne die zeitanteilige Einbeziehung von Vibracoustic ist der Umsatz nach der Equity-Methode um 6,7 Prozent von 5.291,4 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 5.646,1 Millionen Euro im Jahr 2013 gestiegen.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag bei 457,3 Millionen Euro (VJ. 531,6 Millionen Euro). Das Konzernergebnis betrug 398,8 Millionen Euro und basiert auf einer deutlichen Verbesserung des operativen Geschäfts im Vergleich zum Vorjahr (437,7 Millionen Euro), das einmalige hohe, sonstige Erträge enthielt – insbesondere aus der Einbringung der Geschäftsgruppe Vibracoustic in das Joint Venture TrelleborgVibracoustic im Juli 2012.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 70,7 Millionen Euro auf 515,9 Millionen Euro (VJ. 445,2 Millionen Euro). Die liquiden Mittel betrugen am Jahresende 672,9 Millionen Euro (VJ. 652,2 Millionen Euro). Die Investitionen im Geschäftsjahr 2013 betrugen 554,7 Millionen Euro (VJ. 194,4 Millionen Euro / inklusive Sondereffekt aus der Einbringung der Geschäftsgruppe Vibracoustic in das Joint Venture TrelleborgVibracoustic).

„Die finanzielle Basis der Unternehmensgruppe wurde nochmals mit einem leichten Anstieg der Eigenkapitalquote gestärkt", sagte Dr. Ralf Krieger, Mitglied des Vorstands.
Mit einer Eigenkapitalquote von 47,3 Prozent (VJ. 47,0 Prozent) verfügt die Freudenberg Gruppe weiter über eine sehr gute, komfortable Eigenkapitalausstattung.

Die Ratingagentur Moody´s beurteilt die Freudenberg Gruppe erstmals für die Freudenberg SE mit Baa1 und bestätigt den Ausblick mit „stabil“.

Insgesamt beschäftigte die Freudenberg Gruppe zum Jahresende auf der Basis der Equity-Methode 33.245 Mitarbeiter gegenüber dem angepassten Vorjahr von 30.786 Mitarbeitern.

Organisatorische Weiterentwicklung
„Wir sind ein erfolgreiches Unternehmen und wollen es auch in Zukunft bleiben“, sagte Mohsen Sohi. „Deswegen prüfen wir die Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens immer wieder und richten sie auf die veränderten Rahmenbedingungen aus.“
Freudenberg hat im Geschäftsjahr 2013 eine Reihe von Schlüsselprojekten gestartet. Eines ist die organisatorische Weiterentwicklung von Freudenberg. Ziel des Projektes ist es, Unternehmertum, Kundennähe und das Wachstum in jeder Geschäftsgruppe so zu koordinieren, dass die gesamte Unternehmensgruppe ihr Potenzial heben kann, die Exzellenz ihrer Leistung ausbaut und die Effizienz weiter steigert.
Nach sorgfältiger Prüfung hat der Vorstand Richtungsentscheidungen getroffen, die im laufenden Jahr 2014 umgesetzt werden.
Die Dichtungs- und Schwingungstechnologie-Geschäfte von NOK-Freudenberg Group China, Freudenberg Schwab Vibration Control und Dichtomatik werden unter dem Dach von Freudenberg Sealing Technologies zusammengeführt. Das Vliesstoffgeschäft wird in einer neuen Geschäftsgruppe seine Kompetenzen stärken, um im weltweiten, harten Wettbewerb seine Führungsposition zu behaupten.
Der geschäftsgruppenübergreifende Innovationstreiber Freudenberg New Technologies wird sich als Konzernfunktion auf seine Innovationstätigkeit konzentrieren. Außerdem schafft die neue organisatorische Ausrichtung die Voraussetzung, administrative Abläufe über Geschäftsgruppen hinweg zu bündeln und möglichst effizient zu gestalten.
Weitere Schlüsselprojekte sind beispielsweise der Global-Talent-Management-Prozess, um auch in Zukunft über ausreichend qualifizierte Führungskräfte für die anspruchsvollen Ziele zu verfügen, ein verbesserter operativer und strategischer Planungsprozess sowie die Verfeinerung des Risikomanagementsystems.

Aktuelle Entwicklung
Das Marktumfeld der Freudenberg Gruppe bleibt weiter anspruchsvoll. Nach wie vor sehen sich viele Länder mit erheblichen strukturellen Problemen konfrontiert. In diesem Umfeld behauptet sich Freudenberg eindrucksvoll. Der gute Auftragsbestand in allen Geschäftsfeldern hat zu einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten geführt.

Um die Werteorientierung sichtbarer zu machen, hat Freudenberg schon im Jahr 2013 Aktivitäten eingeleitet und Mitte Januar 2014 den Global Compact der Vereinten Nationen unterzeichnet. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Vereinbarung mit derzeit rund 10.000 Mitgliedern – darunter mehr als 7.000 Unternehmen aus über 140 Ländern – die sich verpflichten, ihr Geschäft werteorientiert und nachhaltig zu führen. Die Prinzipien, die dem Global Compact zugrunde liegen, sind mit anderen Worten in den Leitsätzen der Unternehmensgruppe festgeschrieben. Es geht um zehn Grundsätze in den vier Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Antikorruption.

Ausblick
Im Euroraum, dem größten Absatzmarkt Freudenbergs, wird sich das Wirtschaftswachstum nur leicht verbessern. Deutschland wird sich gegenüber dem EU-Vergleich erneut überdurchschnittlich gut behaupten. In den USA rechnen wir mit positiven Zuwachsraten. Für die aufstrebenden Volkswirtschaften gehen wir nach wie vor von hohen Wachstumsraten aus – zum Teil aber im Vergleich zu den Vorjahren leicht rückläufig. Trotz der unterschiedlichen Prognosen in den einzelnen Regionen will Freudenberg stärker wachsen als der Markt. Dazu werden neue innovative Lösungen für die Kunden geboten und die Schlüsselprojekte im Unternehmen weiter vorangetrieben.

„Für die Freudenberg Gruppe gehen wir von einem moderaten Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2014 aus", so Mohsen Sohi weiter. „Dabei wird die breite Diversifizierung unserer Produktpalette der Erfolgsfaktor sein."

Geschäftsentwicklung im Einzelnen
Der vorliegende Konzernabschluss ist auf Basis der Freudenberg Societas Europaea (Freudenberg SE) erstellt. Die Freudenberg SE bündelt das gesamte operative Geschäft der Freudenberg Gruppe, außer der Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft mit ihren Geschäftsbereichen Freudenberg Service und Freudenberg Versicherungen.

Geschäftsjahr 2013 in Zahlen
Nach der Equity-Methode lag der Umsatz mit 5.646,1 Millionen Euro im Jahr 2013 zwar unter dem Niveau des Jahres 2012 (5.681,3 Millionen Euro), was jedoch auf den Einbezug von Vibracoustic vor ihrer Einbringung in das Joint Venture TrelleborgVibracoustic im Juli 2012 zurückzuführen ist. Ohne die zeitanteilige Einbeziehung von Vibracoustic ist der Umsatz um 6,7 Prozent von 5.291,4 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 5.646,1 Millionen Euro im Jahr 2013 gestiegen.

Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sind in Folge der globalen Expansionsstrategie sowie höherer Lohnabschlüsse gestiegen. Dieser Anstieg konnte durch verschiedene Optimierungsmaßnahmen im Jahr 2013 nicht vollständig kompensiert werden.

„Die Nettoverschuldung verringerte sich um 17 Prozent von 625,5 Millionen Euro auf 519,1 Millionen Euro, obwohl das Unternehmen rund 555 Millionen Euro investiert hat", unterstrich Ralf Krieger.

Portfoliostruktur strategisch weiter entwickelt
Die Freudenberg Gruppe hat große Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie gemacht und das Portfolio weiter aktiv entwickelt – zum einen in den etablierten Geschäften und zum anderen in den strategischen Wachstumsfeldern:
Chemische Oberflächenbehandlung, Medizintechnik, Öl- und Gasindustrie, Industriefilter und Schwingungstechnik für stark wachsende industrielle Segmente und Schienenfahrzeuge. Für diese strategischen Geschäftsfelder hat Freudenberg beschleunigtes Wachstum durch eine „Buy and Build“-Strategie definiert und durch Zukäufe und Investitionen verstärkt:

  • Freudenberg Oil & Gas Technologies hat im Januar 2013 die Vector Technology Group erworben – einen der größten Komplettanbieter von Dichtungslösungen für höchst anspruchsvolle Anwendungen im Upstream-Bereich.
  • Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 übernahm Helix Medical 50 Prozent der Anteile an Cambus Teoranta, Spiddal, Irland. Das Gemeinschaftsunternehmen stellt hochwertige Präzisionskomponenten für medizintechnische Instrumente her.
  • Freudenberg Filtration Technologies übernahm zum 1. März 2013 das Unternehmen Aquabio Limited, Worcester, Großbritannien, einen führenden Anbieter von Wasseraufbereitungs- und Abwasserfiltrationssystemen für industrielle Anwendungen.
  • Durch den Kauf der Geschäftsanteile an der Capol Gruppe zum 7. August 2013, einem weltweit führenden Anbieter von Glanz-, Trenn- und Versiegelungsmitteln für die Süßwarenindustrie, ist Freudenberg Chemical Specialities in den Markt für Lebensmitteladditive eingestiegen.

In den etablierten Geschäftsfeldern hat Freudenberg ebenfalls seine Position weiter ausgebaut: Der Integrationsprozess von Vibracoustic und des Automotive-Antivibration-Geschäfts von Trelleborg AB, Trelleborg, Schweden, in das Joint Venture TrelleborgVibracoustic ist weit vorangeschritten.

Im Juni 2013 gründeten TrelleborgVibracoustic und die Gesellschafter des türkischen Unternehmens HSS Otomotiv ve Lastik Sanayi A.S., Bursa, Türkei, ein 50:50 Joint Venture zur Fertigung von Nutzfahrzeug-Luftfedern.

Ein weiteres Beispiel für die Weiterentwicklung der etablierten Geschäfte ist die Übernahme zum 1. Januar 2014 der PTFE Compounds GmbH, Biere, bei Magdeburg. Freudenberg Sealing Technologies baut damit seine Material- und Werkstoffkompetenz weiter aus. Außerdem hat die Geschäftsgruppe die restlichen Anteile an der Freudenberg Sealing Technologies Sanayi ve Ticaret A.S., Bursa, Türkei, übernommen.

Investitionen
Insgesamt investierte die Unternehmensgruppe rund 555 Millionen Euro, davon 229,3 Millionen Euro in Produktionsanlagen, Sachanlagen, Gebäude und immaterielle Vermögenswerte. Beispiele dafür sind der Ausbau der Produktionskapazitäten für die Herstellung von Evolon®-Mikrofilament-Produkten in Colmar, Frankreich, eine neue Fabrik für Autoinnenraumfilter in Chengdu, China, zwei neue Logistikzentren in Kaiserslautern und in Potvorice, Slowakei, sowie einen neuen Standort für Luftfilter in Jacareí, Brasilien. EagleBurgmann baute in Chennai, Indien, eine neue Produktionsstätte für nichtmetallische Kompensatoren und Metallbälge.

In Deutschland investierte die Freudenberg Gruppe rund 120 Millionen Euro, davon rund 30 Millionen Euro an ihrem Hauptsitz.
Am Standort in Kaiserslautern nahm Freudenberg Vliesstoffe eine Regranulationsanlage in Betrieb, die den Ausschuss der täglichen Produktion wieder verwertet.
Freudenberg Sealing Technologies hat eine neue Anlage für automatisiertes Spritzgussverfahren für die Herstellung von Energy Saving Seals installiert.

Innovationen
Die Freudenberg Gruppe hat im Jahr 2013 insgesamt 193 Millionen Euro (VJ. 191,8 Millionen Euro) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf die Geschäftsgruppen Freudenberg Sealing Technologies, Freudenberg Chemical Specialities und EagleBurgmann. Im Berichtsjahr arbeiteten in der Forschung und Entwicklung 1.936 Mitarbeiter (VJ. 1.973 Mitarbeiter). Regionaler Schwerpunkt mit 1.161 Mitarbeitern war Deutschland (VJ. 1.271 Mitarbeiter).

Mit dem globalen Ideenwettbewerb „ideaTrophy“ weitete Freudenberg die Suche nach neuen Geschäftsideen erfolgreich auf externe Kreative und Experten aus. Mit der Initiative "Ideenpool" für neue interne Geschäftsideen wurden Produkte zur Marktreife gebracht. Ein Beispiel für die Innovationskraft ist ein Wundvlies mit Enzymen, das Wunden schneller heilen lässt. Als erstes Unternehmen am Markt kombiniert Freudenberg Vliesstoffe bei Wundauflagen hydroaktive Vliesstoffe und Vliesstoffe aus Chitosanfasern. Vor allem bei der Behandlung chronischer Wunden lassen sich damit Behandlungsdauer und -kosten deutlich reduzieren.

Mitarbeiter
Im internen Berichtswesen – mit quotaler Einbeziehung der Gemeinschaftsunternehmen – weist Freudenberg zum 31. Dezember 2013 39.897 Mitarbeiter (VJ. 37.453 Mitarbeiter) aus. Auf Basis der Equity-Konsolidierung beschäftigte die Freudenberg Gruppe 33.245 Mitarbeiter (VJ. 30.786 Mitarbeiter). Deutliche Anstiege waren dabei – auf Basis der Equity-Konsolidierung – in Europa (ohne Deutschland) auf 8.375 (VJ. 7.572), in Asien auf 6.231 (VJ. 4.874) und in Nordamerika auf 7.200 (VJ. 6.872) zu verzeichnen. Dies liegt insbesondere an Zugängen durch Akquisitionen. Seit dem 1. Januar 2013 hat Freudenberg die industrielle Führung in den Geschäftsgruppen Freudenberg Vliesstoffe und Freudenberg Filtration Technologies bei in China und Südkorea ansässigen 50:50 Joint Ventures und bezieht diese zu 100 Prozent in den Konzernabschluss ein. Daraus ergibt sich bei der Mitarbeiterzahl in Asien ein Zusatzeffekt von 532. Afrika/Australien blieben nahezu unverändert bei 416 (VJ. 457), ebenso Südamerika/Zentralamerika mit 1.485 (VJ. 1.476). In Deutschland ist die Mitarbeiterzahl leicht auf 9.538 (VJ. 9.535) gestiegen.

Im Jahr 2013 begannen 170 junge Menschen bei den deutschen Freudenberg-Gesellschaften eine Ausbildung. Insgesamt befanden sich 528 Personen in Deutschland zum 31. Dezember 2013 in einer Ausbildung bei Freudenberg.

Freudenberg führte im Berichtsjahr einen neuen gruppenweiten Talent-Management-Prozess ein, um anhand gleicher Bewertungen leichtere Personalentwicklung über die Geschäftsgruppen zu ermöglichen.

Arbeitsschutz
Als werteorientiertes Unternehmen sind der Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung fest verankert. Freudenberg konnte in allen diesen Bereichen im Jahr 2013 weiter verbessern. Trotz gestiegenen Geschäftsumfangs wurden die Arbeitsunfälle auf niedrigem Niveau gehalten und die Anzahl der schweren Unfälle von sieben auf sechs reduziert.

Soziale Verantwortung
Soziale Verantwortung ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. So haben viele Freudenberg-Gesellschaften, -Standorte und -Beschäftigte sich im Sinne einer guten Nachbarschaft in lokalen Projekten und Initiativen engagiert, um bei konkreten Aufgabenstellungen Hilfe zu leisten.


Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte.
Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche mechanische Reinigungsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2013 beschäftigte die Freudenberg Gruppe rund 40.000 Mitarbeiter in rund 60 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,6 Milliarden Euro.