Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Freudenberg schreibt weltweiten Ideenwettbewerb aus
ideaTrophy 2013: Gruppe sucht die besten Geschäftsideen

Weinheim. 20. Juni 2013. Erstmals schreibt die Freudenberg Gruppe einen weltweiten Wettbewerb für externe Ideengeber aus. Technologieanbieter  und Forschungsinstitute, Start-ups und andere Marktexperten sind aufgerufen, sich an der internationalen ideaTrophy 2013 zu beteiligen. Sie sollen die mehr als 37.000 Freudenberg Mitarbeiter durch weitere Ideen ergänzen. „Die permanente Suche nach Innovationen ist Motivation für unsere Mitarbeiter und die Basis für den langjährigen und nachhaltigen Erfolg des Unternehmens“, so Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstandes der Freudenberg Gruppe. In den sieben Suchfeldern Erneuerbare Energien, Wasser, Gesundheit, Nachwachsende Rohstoffe, Oberflächentechnologie, Öl und Gas sowie Eisenbahn und Schwingungstechnik für die allgemeine Industrie können Ideen bis zum 28. Oktober unter www.ideatrophy-freudenberg.com eingebracht werden. Neben Geldpreisen besteht die Möglichkeit, die Geschäftsidee anschließend zusammen mit Freudenberg zu realisieren.

In der Vergangenheit konnten ausschließlich Mitarbeiter der Freudenberg Gruppe Ideen bei den Wettbewerben einreichen und sich an deren Weiterentwicklung beteiligen. Die nun für Externe geöffnete Ausschreibung orientiert sich mit den sieben Suchfeldern  an den von Freudenberg definierten Wachstumsfeldern. „Der Wettbewerb soll zum einen die Innovationskultur der Freudenberg Gruppe stärken. Zum anderen wollen wir die Felder, in denen wir besonderes Wachstumspotenzial sehen, durch externes Wissen in neuen Geschäftsentwicklungsprojekte vorantreiben“, sagt Dr. Matthias Messer, der für die ideaTrophy verantwortlich ist.

In den Suchfeldern geht es vor allem um folgende Themen: 

  • Erneuerbare Energien: Komponenten für elektrische oder elektrochemische Energiespeicher, Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und E-Mobilität.
  • Wasser: Eine effizientere Wasserreinigung mittels Membran und Mikrofilter-Technologie sowie wassersparende Technologien.
  • Gesundheit: Komponenten für medizintechnische Geräte, Produkte und Anwendungen.
  • Nachwachsende Rohstoffe: Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen bei Freudenberg und Rohstoffersatz, um neue nachhaltige Produkte zu schaffen.
  • Oberflächentechnologie: Oberflächenbehandlungen, insbesondere Wasser-basierte (lösemittelfrei) Polyurethan-Beschichtungen für Textilien, technische Textilien, Kunstleder, flammhemmende Textilien usw.
  • Öl und Gas: Innovative Dichtungslösungen und Schwingungstechnik für das Upstream-Segment sowie Hochtemperatur-Thermoplast / Elastomer-Werkstoffe.
  • Eisenbahn und Schwingungstechnik für die allgemeine Industrie: Komponenten für Bahntechnik und Neugeschäft für Schwingungstechnik im Segment Allgemeine Industrie (z.B. Windkraft, Land- und Baumaschinen, Gebäudetechnik, etc.).

„Als Input zu unserer ideaTrophy ist alles erlaubt, von einigen beschreibenden Sätzen bis hin zum ausgearbeiteten Business-Plan oder gar Start-up-Unternehmen. Es ist die Idee, die zählt“, so Messer. „Die Ideen müssen zu den strategischen Wachstumsfeldern von Freudenberg passen.“ Als Bewertungskriterien gelten unter anderem der Kundennutzen und die technische Umsetzbarkeit, aber auch die „Reife“ der Idee wird berücksichtigt. Im Rahmen des internationalen Wettbewerbes sind die Siegerpreise je Suchfeld mit 1.000 Euro dotiert, ein Gesamtpreis mit zusätzlichen 2.000 Euro. Und die Community des World-Wide-Webs kann nochmals für einen Preis in Höhe von 1.000 Euro voten.

Die Jury besteht aus Vertretern des Top-Managements von Freudenberg sowie Experten in den Suchfeldern. Einreichungsschluss ist der 28. Oktober. Im November

werden die Gewinner bekanntgegeben und vom Vorstand der Freudenberg Gruppe ausgezeichnet. Alle Informationen zum Wettbewerb sind online unter www.ideatrophy-freudenberg.com  zu finden.

Erfolgreich mit Innovationen
Die Freudenberg Gruppe zeichnet sich durch Innovationen aus. Dichtungen aus Leder, die später zum bekannten Simmering führten, trugen dazu bei, dass die 1849 gegründete Gerberei heute unter anderem zu einem der weltweit wichtigen Zulieferer der Maschinen- und Automobilindustrie zählt. Als Leder in den 1920er Jahren knapp wurde, forschte Freudenberg weiter und entwickelte Kunstleder auf Basis von Vliesstoffen. Man erkannte, dass sich diese Vliesstoffe sich zum Beispiel hervorragend als Einlagestoffe für die Bekleidungsindustrie eignen. Damit nicht genug: Unermüdlich forschten die Mitarbeiter bei Freudenberg weiter und fanden heraus, dass man aus den Vliesstoffen ein Putztuch herstellen kann, das putzt „ vi leda“. Eine erfolgreiche Marke war geboren. Bei so umfangreichen Forschungsaktivitäten ist es kein Zufall, dass aus Vlies Filter hergestellt werden können. Dies sind nur wenige Beispiele, die für die Innovationskraft der Freudenberg-Mitarbeiter und der Diversifizierung der Unternehmensgruppe stehen.

Eines der jüngsten Erfolgsprojekte startete mit der Idee eines Mitarbeiters, eine einfache Zuckerwattemaschine für 30 Euro zu kaufen. Sie sollte dabei helfen, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie man ein Vlies aus Gelatine herstellen könnte. Zucker ist ähnlich wie Gelatine ein thermisch sensibler Stoff. Eine Umwandlung in Fasern ist mit Hilfe einer Zuckerwattemaschine möglich. Inzwischen ist aus der Idee ein marktfähiges Produkt geworden: „scaffolene“ heißt die Innovation, ein medizinischer und biologisch abbaubarer Vliesstoff, den Freudenberg mit einer innovativen Spinntechnologie herstellt. „Die Idee zeigt eindrucksvoll, was Mitarbeiter mit ihren Ideen bewirken können“, sagt Dr. Matthias Messer. „Mittlerweile wird scaffolene mit der modernen Serienanlage gefertigt. Jetzt geht es darum, mit Kunden die klinische Zulassung zu erreichen.“

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter in 57 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,3 Milliarden Euro.