Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Frau gibt in Männerdomäne Gas
Technische Berufe sind keine Männersache bei Freudenberg

Weinheim. 5. Januar 2012. Die Automobil- und ihre Zulieferindustrie gelten nach wie vor als Männerdomäne. Jedoch haben Frauen längst bewiesen, dass sie auch hervorragend in technischen Berufen Ihren Mann stehen. Ein Beispiel hierfür ist Dr. Hannah Köppen, Mitarbeiterin bei Freudenberg Forschungsdienste. Die 31-jährige Maschinenbauerin arbeitet an neuesten Innovationen für die Automobilindustrie im Bereich der Verfahrenstechnik. Ingenieurwissenschaften haben bei vielen nach wie vor den Ruf, eher für Männer attraktiv zu sein. Die Unternehmensgruppe möchte dem entgegenwirken und unterstützt Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen.

„Was uns Frauen fehlt, sind Vorbilder. Frauen, die ihren Weg in überwiegend männlich dominierten Berufen gemacht haben", erklärt Köppen. Für die promovierte Ingenieurin wurde die Begeisterung für Naturwissenschaften schon im Elternhaus geweckt. Beide Elternteile sind Ingenieure. Durch ihre Mutter, eine Feinmechanikerin, hat sie gesehen, dass der technische Beruf - entgegen mancher Vorurteile - nicht nur laut und dreckig sein muss. Als Projektleiterin in der Verfahrenstechnik beschäftigt sich die 31-jährige unter anderem mit innovativen Verfahren zur Herstellung lagerstabiler Kautschukmischungen, die in O-Ringen oder Dichtungslösungen, eingesetzt werden.

Ein Projekt während ihrer Promotionszeit brachte Köppen und Freudenberg zusammen. Das Familienunternehmen hat sie bei der Firmenwahl überzeugt. „Die Innovationskraft und besonders die langfristige Orientierung bei Freudenberg ist bemerkenswert. Die Forschung und Entwicklung ist hier für die nächsten Jahre und Jahrzehnte ausgerichtet und nicht wie bei manch anderen Unternehmen fürs nächste Quartal", erklärt die Maschinenbauerin ihre Wahl.

Was Frauen wollen
Ein weiteres Argument für das Familienunternehmen ist die Work-Life-Balance. „Um qualifizierte Frauen zu gewinnen, muss die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf gegeben sein", ist sich Köppen sicher. Durch die flexiblen Arbeitszeiten bei Freudenberg Forschungsdienste kann sie zwischen Schreibtisch und Leben ideal balancieren. Laut der Maschinenbauerin sei auch der Girls Day bei Freudenberg eine ideale Maßnahme, um Mädchen einen Einblick in technische Berufe zu geben. In diesem Jahr beteiligte sich die Unternehmensgruppe zum neunten Mal bei der bundesweiten Aktion und konnte in den vergangenen Jahren schon Hunderte Schülerinnen für männerdominierte Berufe begeistern. „Freudenberg und auch andere Unternehmen sollten in diese Richtung weitergehen, damit noch mehr Mädchen und Frauen das Vertrauen haben, sich für einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf zu entscheiden", plädiert Köppen.

Gemischte Teams arbeiten am besten
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das nötige Selbstbewusstsein sei laut der Freudenberg-Mitarbeiterin absolut notwendig, um als Frau in der noch männerdominierten Welt der Ingenieure zu überleben. Die Projektleiterin muss oft gegen das Vorurteil ankämpfen, dass Frauen fachlich nicht genauso kompetent seien wie Männer. „Es fehlt das Bewusstsein, dass Frauen diesen Beruf genauso gut ausüben wie Männer. Oft wird man anfangs belächelt. Erst durch gute Leistung wird man ernst genommen", kritisiert Köppen. „Aber eigentlich vereinen Frauen fachliche und soziale Kompetenzen ideal." Freudenberg Forschungsdienste entwickelt und forscht für die Unternehmensgruppe, wie auch für externe Partner unter anderem im Bereich der Polymerwerkstoffe, Gummimischungen und Polyurethane. „Bei uns ist die Anzahl von Männern und Frauen gut aufgeteilt", so Köppen. „Ich bin der Meinung, dass gemischte Teams die fruchtbarste Arbeit leisten."

 

Über die Freudenberg-Gruppe
Die Freudenberg-Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe ist hauptsächlich Zulieferer in den Bereichen Dichtungs- und Schwingungstechnik, Vliesstoffe, Filter, Schmierstoffe und Trennmittel sowie Mechatronik. Unter den Markennamen vileda®, O´Cedar®, Swash® und Wettex® findet der Endverbraucher moderne Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2010 mehr als 34.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.