Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Die Kommunikation zwischen China und Deutschland verbessern
Xiaojuan Li absolvierte ein einjähriges Traineeprogramm bei der Unternehmensgruppe Freudenberg in Weinheim

Weinheim. 10. Februar 2012. Sie bezeichnen Deutsche humorvoll als Langnasen, finden das Wort „Nein" unhöflich und bewundern die Genauigkeit der Deutschen: Chinesen. Die siebenundzwanzigjährige Xiaojuan Li aus Shanghai ist zurzeit ein Jahr lang als Trainee für die Unternehmensgruppe Freudenberg in Weinheim tätig. Dass ein internationaler Austausch von Mitarbeitern für ein Unternehmen wichtig ist und Vorteile bringt, wissen und fördern die Verantwortlichen der Unternehmensgruppe. Denn eine kulturell vielfältige Arbeitswelt, in der Mitarbeiter verschiedenster Länder in Teams ihre Fähigkeiten zur Erhöhung der Kompetenz einbringen, bereichert die Unternehmenskultur. Trainee Xiaojuan Li berichtet über ihre Erfahrungen.

„In diesem Jahr habe ich viel gelernt über die deutsche Arbeitsweise und Kultur", sagt die siebenundzwanzigjährige Xiaojuan Li, die nach ihrem BWL-Studium im Corporate Service Center der Unternehmensgruppe Freudenberg in Shanghai im Bereich Finanzen und Controlling tätig war. Spannende Aufgaben und eigenverantwortliches Arbeiten: Das schätzt Li an der Arbeit in Deutschland. „Außerdem habe ich mir ein Kollegen-Netzwerk aufgebaut. Wenn ich im März nach China zurückkehre, will ich meine Erfahrungen nutzen, um die Kommunikation zwischen Deutschland und China weiter zu verbessern." Fünf verschiedene Stationen hat sie innerhalb eines Jahres absolviert. „Für beide Seiten war der Einsatz wertvoll, Frau Li hat berufliche Kontakte geknüpft und wir haben in Zukunft eine kompetente Ansprechpartnerin in China, die auch unsere Perspektive kennt", so Matthias Tschermak von Seysenegg, der sie während ihrer Zeit im Konzerncontrolling betreute. „In Deutschland wird sehr genau und mit vielen Abstimmungen gearbeitet", hat Li festgestellt. „In China dagegen steht der schnelle Abschluss eines Projektes im Vordergrund." Deshalb habe sie sich erst an die längeren Prozesse gewöhnen müssen. „Für die Unternehmensgruppe Freudenberg sind interkulturelle Teams ein wichtiger Wert und Teil der Unternehmenskultur", so Personalreferentin Alexa Faber.

Offen für andere Kulturen sein
Kulturelle Unterschiede, so Li weiter, gebe es einige, das fange schon bei den Namen an. Ihr Vorname Xiaojuan bedeutet übersetzt „niedlicher Bach". Denn in China gibt es keine gebräuchlichen Vornamen für Kinder, der Name wird frei gewählt. Der wichtigste Unterschied in der Kommunikation mit den Deutschen sei die Vermeidung des Wortes „Nein". „Deutsche Kollegen sagen oft ‚Nein‘. In China dagegen gilt das als unhöflich. Stattdessen würde eine Chinesin sagen: ‚Ich habe eine andere Idee‘", sagt Li. Auch basiere der geschäftliche Erfolg auf guten und persönlichen Beziehungen, Geschäftsverträge würden oft nach dem Essen am Tisch abgeschlossen. Positiv aufgefallen sei ihr auch, dass ihre Kollegen sehr offen für andere Kulturen seien. „Die Erfahrungen in diesem Jahr haben mir viel gebracht und ich werde in Shanghai nun mehr Aufgaben und Verantwortung übernehmen", so Li.

 

Über die Freudenberg-Gruppe
Die Freudenberg-Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe ist hauptsächlich Zulieferer in den Bereichen Dichtungs- und Schwingungstechnik, Vliesstoffe, Filter, Schmierstoffe und Trennmittel sowie Mechatronik. Unter den Markennamen vileda®, O´Cedar® und Wettex® findet der Endverbraucher moderne Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2010 mehr als 34.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.