Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Brennstoffzelle ist Energiequelle der Zukunft
100 Teilnehmer verschiedener Branchen diskutieren beim zweiten Netzwerktreffen ?Marktplatz Zulieferer? über Brennstoffzellen-Technologie

Weinheim, 22. Oktober 2012. Sie wandeln Energie um, haben einen hohen Wirkungsgrad und verschleißen langsam: Brennstoffzellen. Über den Einsatz, die Märkte und bessere Strukturen für Zulieferer diskutieren rund 100 Teilnehmer verschiedener Branchen vom Automobil-Produzent über stationäre Hausenergie bis zu Politik und Institutionen auf dem zweiten „Marktplatz Zulieferer". Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Freudenberg Fuel Cell Components Technologies (FCCT) findet das von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) veranstaltete Forum unter dem Dach der Unternehmensgruppe Freudenberg statt. Ziel ist der intensive Austausch über Branchengrenzen hinweg.


„Die Brennstoffzelle hat das Potenzial, die Energiequelle der Zukunft zu werden", sagt Dr. Martin Stark, Mitglied des Vorstandes der Freudenberg Gruppe. Der Markt entwickle sich langsamer als prognostiziert, deshalb sei es wichtig, neue Impulse zu geben und eine höhere Nachfrage zu erreichen. Stark fordert eine offenere Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, um die strategisch relevanten Technologien gezielt weiter zu entwickeln. „Politik und Industrie stehen in Deutschland am Beginn einer Energiewende, die neue Technologien hervorbringt", so Dr. Veit Steinle, Leiter der Abteilung Umweltpolitik und Infrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


Wichtig ist auch die öffentliche Wahrnehmung des Themas Brennstoffzelle. Deshalb erläutert Jörg Welke vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen die Ergebnisse von Bürgerbefragungen. Das Ergebnis: Bürger erkennen zunehmend die Notwendigkeit einer Energiewende und stehen der Nutzung von Wasserstoff positiv gegenüber. Anschließend folgten mehr als zehn Fachbeiträge und Workshops zu den Themenblöcken „Original Equipment Manufacturer" und „Zulieferer". In den Pausen wurde in Gruppen an den Stehtischen diskutiert. Der Aufbau von besseren Strukturen für Zulieferer, die Weiterentwicklung der Systeme und die Marktunsicherheit waren dabei wichtige Themen.


Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?

Der elektrochemische Energiewandler besteht aus zwei Elektroden (Anode und Kathode), die durch einen Elektrolyten voneinander getrennt sind. Der Elektrolyt ist undurchlässig für Gase, leitet aber Ionen. Der Anode wird Wasserstoff, der Kathode Sauerstoff zugeführt. Das Ergebnis: Bei der Reaktion beider Gase entsteht eine Spannung, die Strom erzeugt. Um technisch nutzbare Spannungen zu erhalten, werden je nach erforderlicher Leistung mehrere Zellen in Reihe geschaltet. Einsatzgebiete sind zum Beispiel Brennstoffzellen-Heizgeräte zur Erzeugung von Strom und Wärme in Häusern sowie der Antrieb von Fahrzeugen. Dieser erfolgt über einen Elektromotor, den die Brennstoffzelle mit Strom versorgt. Mini-Brennstoffzellen sind beispielsweise für den Ersatz von Batterien für Laptops geeignet.


Was ist der Beitrag von Freudenberg? Für die Unternehmensgruppe ist die Brennstoffzelle ein wichtiger Zukunftsmarkt: In langjähriger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt Freudenberg Separatoren, Dichtungen, Filtersysteme sowie flexible Leiterplatten für unterschiedliche Anwendungen. Unter dem Dach der Freudenberg FCCT wurde das Fachwissen der Teilkonzerne zum Thema Brennstoffzelle im Jahr 2002 im Industriepark Weinheim zusammengeführt. Seitdem arbeiten die Entwickler sowohl an Dichtungen und Gasdiffusions-Schichten, als auch an Filtern und Befeuchtern, die die Zuluft der Brennstoffzelle reinigen und konditionieren.

Über die Freudenberg-Gruppe
Die Freudenberg-Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda, O-Cedar, Wettex, Gala und SWASH findet der Endverbraucher fortschrittliche Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2011 mehr als 37.000 Mitarbeiter in 58 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6 Milliarden Euro. Weitere Informationen zu Freudenberg im Internet unter www.freudenberg.de.