Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

Arbeit für Menschen mit Behinderung
​Freudenberg lädt zum Austausch zwischen Werkstätten und neun Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar.

​Weinheim, 25. Oktober 2016. Verpacken, stanzen oder die Qualität prüfen: Der sechsundzwanzigjährige Sascha hat bei der Arbeit gute Laune. „Ich arbeite gerne hier, weil ich gebraucht werde", sagt er. Seit sechs Jahren arbeitet der junge Mann mit Lernbehinderung in der Diakoniewerkstatt auf dem Gelände der Freudenberg Gruppe. Um Kontakte zwischen Werkstätten und Unternehmen zu fördern, Erfahrungen zu teilen und neue Ideen zu entwickeln, lud Freudenberg sieben Werkstätten und neun Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar zum Austausch ein. „Freudenberg lebt seine soziale Verantwortung und arbeitet am Standort Weinheim seit vielen Jahren mit Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zusammen", so Gastgeber Dr. Tilman Krauch, Mitglied des Vorstands der Freudenberg Gruppe, bei seiner Ansprache im Hermannshof. „Die Arbeitswelt verändert sich, die Anforderungen an Werkstätten auch. Zum ersten Mal bringen wir deshalb Unternehmen und Werkstätten aus der Metropolregion Rhein-Neckar zum Austausch zusammen." Auch Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard sprach ein Grußwort.

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Dr. Tilman Krauch, Mitglied des Vorstands der Freudenberg Gruppe (Zweiter von rechts) im Gespräch mit Teilnehmern

Wie können Werkstätten sich zukunftsorientiert aufstellen? Was wünschen sich Unternehmen in der Zusammenarbeit? Wie sehen Arbeitsprozesse aus? In Workshops und Diskussionen erarbeiteten die Werkstätten am Vormittag neue Ideen und Konzepte, um sich zukunftsfähig aufzustellen. 

Möbel in der eigenen Schreinerei bauen, Kartons mit neuen Etiketten bekleben oder Essen für Kindergärten liefern: Das Angebot der Werkstätten ist groß und vielfältig. Jede der sieben Werkstätten präsentierte Angebot und Tätigkeitsschwerpunkte. „Unsere Mitarbeiter können so viel, das muss Menschen und Unternehmen in der Region noch bekannter werden", so Werkstattleiter Udo Dörsam, der in Fürth für die Behindertenhilfe Bergstraße tätig ist.

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Antonio Vitiello, der die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten für die Freudenberg Gruppe koordiniert, in der Diskussion.

Neun Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar folgten der Einladung der Freudenberg Gruppe nach Weinheim. Mit dabei waren BASF, Roche Diagnostics, John Deere, SAP, Heidelberg Cement, ABB, Fuchs Petrolub, CBRE und AbbVie Deutschland sowie Vertreter von fünf Freudenberg-Geschäftsgruppen. Von Seiten der Werkstätten kamen das Ökumenische Gemeinschaftswerk Pfalz, die Gemeindediakonie Rhein-Neckar, die Rhein-Neckar Werkstätten, die Behindertenhilfe Bergstraße, die Evangelische Diakonissenanstalt Speyer, die Heidelberger Werkstätten und die Wichern-Werkstätten.

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Lebhafter Austausch: Auf dem ersten Treffen von Unternehmen und Werkstätten im Hermannshof wurde engagiert diskutiert.