Freudenberg - Innovating Together

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Pressemitteilungen

23 Millionen Ehrenamtliche in Deutschland
Freudenberg veranstaltete drittes Netzwerktreffen

Weinheim, 18. September 2014. Noch nie seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland haben sich so viele Menschen ehrenamtlich engagiert. 23 Millionen Ehrenamtliche sind in Deutschland tätig. Jeder dritte Deutsche über 14 Jahren übt ein Ehrenamt aus. Kinder in Trennungssituationen begleiten, dementen Menschen helfen oder Jugendliche beim Berufsstart unterstützen: Gemeinsam bewegen Ehrenamtliche viel. Um  Erfahrungen auszutauschen, Gleichgesinnte kennenzulernen und Ideen für neue Projekte zu entwickeln trafen sich bei der Freudenberg Gruppe zum dritten Netzwerktreffen 90 Teilnehmer aus 30 ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen aus der Region. Die Freudenberg Gruppe hat das Netzwerktreffen vor drei Jahren ins Leben gerufen. Jährlich treffen sich die Ehrenamtstätigen in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die in diesem Jahr bundesweit vom 12. bis zum 21. September stattfindet. Die Woche würdigt die Arbeit der frei­willig Enga­gierten und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck.

Bunte Poster auf Stellwänden, ausgelegte Broschüren und lebhafte Unterhaltungen: Im Pavillon der Freudenberg Gruppe in Weinheim wurde beim dritten Netzwerktreffen erzählt, gelacht und diskutiert. Viele Ehrenamtliche nutzten die Möglichkeit, sich an den Stehtischen auszutauschen und neue Ideen zu sammeln. Dann begrüßte Cornelia Buchta-Noack, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Freudenberg Gruppe, die Gäste, darunter auch Claus Hofmann, Leiter des Amtes für Soziales, Jugend, Familie und Senioren der Stadt Weinheim.

„42 Prozent der Bürger in der Region Rhein-Neckar sind im Ehrenamt tätig und auch die Vereinsdichte ist so hoch wie nie zuvor", sagte Dr. Stefan Nährlich, Wirtschaftswissenschaftler und Geschäftsführer des Vereins Aktive Bürgerschaft, in seinem Vortrag „Vom Ehrenamt zur Bürgerrepublik – Was Bürgerengagement leistet und wie man es noch besser unterstützen kann." Wichtig sei es, Berufstätige als größte Gruppe der ehrenamtlichen Vorstands- und Gremienmitglieder zu unterstützen. So könnten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter im Rahmen eines bestimmten Zeitkontingents für ehrenamtliche Mitarbeit freistellen.

Junge Menschen für Engagement begeistern

Um junge Menschen zu motivieren, sich zu engagieren, sei das Konzept des „Service Learning" geeignet. Das sei eine Verbindung aus bürgerschaftlichem Engagement im Umfeld der Schule und dem Lernen in realen Lebenssituationen. Denn wer sich früh engagiere und positive Erfahrungen mache, der setze sich auch später für die Gemeinschaft ein, so der Referent. „Mehr Eltern sollten ihren Kindern persönliches Engagement vorleben", forderte eine Teilnehmerin in der anschließenden Diskussion. Das Honorar für seinen Vortrag spendete Nährlich an die Bürgerstiftung Weinheim.

Rund 90 Ehrenamtstätige aus 30 Initiativen und Vereinen aus der Region waren gekommen. Ideen sammeln und sich austauschen: Es wurden Kontakte geknüpft und neue Projekte angestoßen 

Ideen sammeln und sich austauschen: Es wurden Kontakte geknüpft und neue Projekte angestoßen

Um Betroffenen und Angehörigen von Demenzkranken in Weinheim und Umgebung Hilfe zu bieten, bildet der Förderverein Alzheimer seit dem vergangenen Jahr Demenzpaten aus. Gestern startete die Ausbildung 30 weiterer Demenzpaten. Diese sind Ansprechpartner, knüpfen Netzwerke und vermitteln Kontakte zu Fachstellen. „Wir haben mit den Demenzpaten gute Erfahrungen gemacht, die Nachfrage nach der Schulung ist hoch", so Dieter Gerstner, Vorsitzender des Fördervereins Alzheimer, der von der Freudenberg-Initiative „Wir tun was…" unterstützt wird.

Neu ist der „Schutzraum Demenz": Demente Menschen, die von der Polizei in Weinheim orientierungslos aufgefunden werden und deren Wohnort nicht ermittelt werden kann, werden zunächst im Bodelschwingh-Heim aufgenommen und versorgt. Projektpartner sind das Bodelschwingh-Heim, die Weinheimer Polizei sowie das Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren. 

Den neuen Seniorenfonds des Diakonischen Werkes Weinheim für Männer und Frauen, die von Altersarmut betroffen sind, stellten Hanne Gärtner und Harriet Rappmund an ihrem Stand vor. „Wer eine geringe Rente erhält oder lange krank war, hat Probleme im Alter Reparaturen in der Wohnung zu tätigen oder notwendige Anschaffungen zu übernehmen. Hier springt der Sozialfonds ein", so Gärtner.

Freudenberg honoriert gesellschaftliches Engagement

Die 2005 gegründete Initiative „Wir tun was …" unterstützt gezielt Menschen, die sich in ihrem Umfeld mit viel Engagement und Ideenreichtum für Toleranz, Nächstenliebe und Gemeinsinn einsetzen.

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen vileda®, O-Cedar®, Wettex®, Gala® und SWASH® findet der Endverbraucher fortschrittliche mechanische Reinigungsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2013 beschäftigte die Freudenberg Gruppe rund 40.000 Mitarbeiter in rund 60 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,6 Milliarden Euro (inclusive quotaler Konsolidierung der 50:50 Joint Ventures).
Weitere Informationen zu Freudenberg gibt es im Internet unter
www.freudenberg.de.