Umwelt- und Arbeitsschutz

Die Unternehmensgruppe Freudenberg hat im Jahr 2006 die Investitionen in den technischen Arbeitsschutz auf 31,3 Millionen Euro gesteigert und damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Grund für die Steigerung war ein bis 2006 angelegtes Sonderprogramm zur Verbesserung der Maschinensicherheit. Im Rahmen dieses Programms wurden an weltweit mehr als 150 Produktions- und vielen Servicestandorten die eingesetzten Maschinen von geschulten Fachkräften untersucht, Verbesserungspotenziale identifiziert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Freudenberg legte dabei global einheitliche Maschinensicherheitsstandards an. Ziel des Programms war es, die Arbeitssicherheit noch weiter zu verbessern und technische Ursachen für schwere Unfälle zu minimieren.

Die Kosten für den Umweltschutz sanken zwar leicht, blieben aber mit 8,7 Millionen Euro auf hohem Niveau.

Als Folge der Umwelt- und Arbeitssicherheitsinitiative "We all take care" und weiterer Aktivitäten auf allen Ebenen der Unternehmensgruppe ist die Zahl der Unfälle pro 1.000 Mitarbeiter, die mehr als 3 Tage Arbeitsausfall nach sich zogen (1.000-Mitarbeiter-Quote), zum fünften Mal in Folge gesunken und beträgt jetzt noch 4,3 (Vorjahr: 5,3). Die Gesamtzahl der meldepflichtigen Unfälle ging von 181 auf 156 zurück. Ebenso sank die Zahl der Ausfallstunden durch Unfälle um 16,3 Prozent auf 37.628 Stunden. Erfreulicherweise ging auch die Zahl der schweren Unfälle von 18 auf 12 zurück.

Die Einführung des Arbeitsschutzführungssystems OHSAS 18001 entwickelte sich weiter positiv. Inzwischen verfügen 124 der 174 Standorte der Freudenberg-Gruppe über ein Arbeitsschutzmanagementsystem gemäß OHSAS 18001.Bis Ende 2006 verfügten 134 von 174 Standorten der Freudenberg-Gruppe über ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001.