Finanz- und Vermögenslage des Konzerns

Finanzierungsstrategie

Die Führungsgesellschaft Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft, Weinheim, Deutschland, (Freudenberg & Co.) ist zuständig für alle Finanzierungsaktivitäten der Freudenberg-Gruppe und betreibt in diesem Zusammenhang auch das Cash Management für den gesamten Konzern. Die Konzerngesellschaften finanzieren sich dabei grundsätzlich über Cash Pools beziehungsweise von der Holding begebene Intercompany Darlehen, in bestimmten Ländern auch durch von der Holding garantierte Bankdarlehen. Freudenberg & Co. geht keine Finanzrisiken durch Spekulation mit derivativen Finanzinstrumenten ein, sondern nutzt diese Instrumente nur zu Sicherungszwecken im Zusammenhang mit Grundgeschäften und damit zur Reduzierung von Zins- und Währungsrisiken.

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Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit sank gegenüber dem Vorjahr um 221,4 Millionen Euro auf 332,8 Millionen Euro. Der Vorjahreswert war von einem hohen Mittelzufluss aus dem Abbau des Working Capitals gekennzeichnet. Im Berichtsjahr dagegen sorgte eine umsatzbedingt erhöhte Mittelbindung vor allem in den Forderungen für einen Rückgang des Cash Flows aus laufender Geschäftstätigkeit.

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Cash Flow aus der Investitionstätigkeit

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit der Gruppe bewegt sich mit 271,4 Millionen Euro in etwa in der gleichen Größenordnung wie im Jahr zuvor (Vorjahr: 289,0 Millionen Euro). Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen dabei in den Geschäftsfeldern Dichtungs- und Schwingungstechnik (Kapazitätsausbau und Rationalisierungsmaßnahmen) und Vliesstoffe (Kapazitätsausbau und technologische Verbesserungen bestehender Anlagen).

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Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -49,8 Millionen Euro (Vorjahr: -124,7 Millionen Euro). Er war wesentlich durch die Entnahmen der Gesellschafter der Freudenberg-Gruppe und Auszahlungen an Fremdgesellschafter von insgesamt 45,9 Millionen Euro gekennzeichnet. Die Zusammensetzung ist im Anhang auf Seite 77 erläutert.

Die Unternehmensgruppe ist uneingeschränkt fähig, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Erneuter Anstieg der Eigenkapitalquote

Die Vermögenslage der Freudenberg-Gruppe entwickelte sich wie folgt:

Die Bilanzsumme der Freudenberg-Gruppe stieg um 106,2 Millionen Euro auf 4.470,4 Millionen Euro an, verursacht vor allem durch den umsatzbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch die anteiligen Ergebnisse der assoziierten Unternehmen.

Trotz überproportional hoher negativer Effekte aus der Währungsumrechnung von Abschlüssen, die nicht in Euro aufgestellt werden, verbesserte sich die Eigenkapitalquote, vor allem aufgrund des vereinnahmten Ergebnisses, auf 46,1 Prozent.

Die Nettoverschuldung ist gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Prozent auf 625,2 Millionen Euro angestiegen.

Aufgrund des insgesamt zufrieden stellenden Geschäftsverlaufs konnte die Vermögenslage weiter gestärkt werden.

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